Das Buch hat bei mir einen neuen Rekord aufgestellt. Es ist das erste Buch, dass ich an nur einen Tag komplett durchgelesen habe. Keine Ahnung warum, aber ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich die Infos und Gedanken richtig interessant fand.

Die beiden vorherigen Bücher von Domian haben mir auch beide sehr gut gefallen, aber sie unterscheiden sich vom aktuellen Buch. „Der Gedankenleser“ und „Der Tag an dem die Sonne verschwand“ sind beides Romane mit einer richtigen Geschichte. „Interview mit dem Tod“ sind eher die Gedanken von Jürgen Domian, die er über den Tod hat. Im Buch ist es aber so aufgebaut als ob er den Tod interviewt und ihn Fragen stellt. Dazwischen sind immer wieder Kapitel in denen er einfach über seine Erfahrungen mit dem Tod berichtet. Da geht es z.B. um Anrufer aus seiner Radiotalk-Sendung, die über Verstorben in ihrem Umfeld berichten, aber auch um eine Palliativstation in Köln. Am meisten hat mich das Kapitel berührt in dem Domian über den Tod seines Vaters geschrieben hat. Er hat genau die richtigen Worte gefunden. Das Buch wirkt trotz des Themas „Tod“ nicht zu depressiv und traurig.

Klare Kaufempfehlung!

Geschrieben von Backspin
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