Vor kurzer Zeit hat Amazon neue Kindle Modelle vorgestellt. In diesem Blog Eintrag vergleiche ich nun den neuen Kindle der vierten Generation mit dem „alten“ Kindle 3, den Amazon weiterhin als „Kindle Keyboard“ verkauft.

Äußerlich hat sich einiges verändert. Der Kindle ist kleiner geworden und die Tastatur hat man weggelassen.

Außerdem fehlen die Lautsprecher um sich Bücher vorlesen zu lassen. Der neue Kindle wiegt etwas weniger als sein Vorgänger. Vom Lesen und dem Schriftbild hat sich nichts wesentliches verändert.

Technisch hat der Kindle 3 weiterhin die Nase vorn. Zwar gibt Amazon an, dass der neue Kindle die Bücherseiten deutlich schneller aufbaut, davon merkt man in der Praxis aber relativ wenig. Es ist kaum ein Unterschied bemerkbar. Der Kindle 3 hat deutlich mehr Speicherplatz und der Akku hält länger. Wie oben schon angesprochen, kann er Bücher vorlesen, was der neue Kindle überhaupt nicht kann. Die Menüs sind beim Kindle 3 nur in englischer Sprache. Beim neuen Modell kann man viele verschiedene Sprachen wählen. Leider fällt das Bedienen des Kindles ohne Tastatur deutlich schwerer. Wenn man sich Notizen machen möchte oder im Amazon Store nach neuen Büchern suchen möchte, muss man die virtuelle Tastatur per Curser-Tasten bedienen, dass ist viel schwerer und braucht mehr Zeit.

Wer viel ließt, sollte sich überlegen den Kindle Keyboard zu kaufen. Wer Wert auf ein kleines Gerät legt und nicht so hohe technische Ansprüche hat, wird mit dem Kindle 4 gut zurecht kommen. Hier ist es allerdings ratsam sich die Bücher über einen Computer auf der Amazon Webseite zu kaufen, da das suchen über den Kindle keinen Spaß macht ohne Tastatur. Preislich ist der neue Kindle mit 99 Euro für Einsteiger recht günstig. Den Kindle 3 gibt es mittlerweile in der Wi-Fi Version für 119 Euro. Wer das Geld hat, sollte sich meiner Meinung nach lieber den 20 Euro teureren Kindle Keyboard kaufen.

Geschrieben von Backspin
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