In den letzten 2 Monaten hatte ich mal wieder Rasta Haare. Die vielen kleinen geflochtenen Zöpfe sehen echt gut aus und man bekommt auch viel positives Feedback, aber mit den Rastas zu leben ist auch gar nicht so einfach. Wer schön sein will muss leiden, den Spruch kennen wir sicherlich alle. 🙂

Die Haare brauchen viel länger beim Trocknen. Ich hatte die Rastas gar nicht so lang und hab schon immer 2-3 Stunden nasse Haare gehabt, wenn ich duschen war. Bei längeren Rastas wird es noch länger dauern. Dann müssen sie immer extrem vorsichtig behandelt werden, weil sonst die eigenen Haare rauskommen und die Zöpfe nicht mehr schön aussehen. Das Kunsthaar braucht auch etwas mehr pflege als normale Haare, damit es schön geschmeidig bleibt. Beim Schlafen muss man am besten alle Rastas in ein Tuch wickeln, weil sie sonst auf dem Kopfkissen reiben und Haare aus den Zöpfen gehen. Mützen oder Motorradhelme tragen ist mit den Zöpfen auch nicht so einfach…

Ihr seht es gibt eine menge Nachteile und als Vorteil gibt es nur, dass es schön aussieht. Wobei selbst das Geschmackssache ist. Meine Erfahrung ist zwar, dass die meisten Menschen es schön finden, aber es gibt da sicherlich auch einige die sowas gar nicht mögen.

Da die Nachteile überwiegen und die Frisur zudem sehr teuer ist, dafür das sie nur 2-3 Monate hält, hab ich mich entschieden mir keine Rastas mehr machen zu lassen. Ich bin seit 2 Tagen praktisch „frisurlos“. Morgen soll sich das wieder ändern, da werde ich mal zum Frisör gehen und schauen was ich mir für eine Frisur machen lasse. Diesmal werde ich ein bisschen mehr Geld investieren und zu einem guten Frisör mit richtiger Beratung gehen. Meine Haare sind jetzt nämlich ziemlich lang und da kann man sicherlich irgendwas schickes draus machen. Ich habe selbst gerade keine genau Vorstellung und deswegen ist eine Beratung wohl besser.

Geschrieben von Backspin
Mein Name ist Sam. Ich schreibe seit 2006 mein eigenes Blog. Falls du Kommentare oder Feedback hinterlassen möchtest, mach das bitte per Twitter oder per E-Mail.