Hysterie des Körpers

Joey Kelly Hysterie des KörpersJoey Kelly finde ich als Sportler sehr interessant. Ich habe großen Respekt vor dem was er im Sport alles erreicht hat. Als Sänger haben er und seine restliche Kelly Familie mich nie interessiert. Da das Kelly Fieber aber bekanntlich schon lange vorbei ist, hört man in den letzten Jahren fast ausschließlich nur noch über Joey’s sportliche Erfolge etwas in den Medien. Mich fasziniert was für eine Ausdauer Joey hat und in wie vielen verschiedenen Sportarten er gut abschneidet und wie hart er dafür trainiert.

Durch Zufall habe ich mitbekommen, dass Joey über seinen Lauf (einmal quer durch Deutschland) ein Buch geschrieben hat. Unterwegs hat er nur Nahrung zu sich genommen, die er in der Natur gefunden hat. Er hat keine Lebensmittel von anderen Leuten angenommen und selbst auch keine Vorräte mitgenommen.

In seinem Buch beschreibt er, wie sein Körper auf die neue Situation reagiert hat. Jeden Tag zwischen 40 und 70km zu laufen und dabei kaum Essen zu bekommen, ist für den Körper ein völlig ungewohnter Zustand. Trotz aller Schwierigkeiten hat Joey sein Ziel aber erreicht. Während des Laufens hat er sich über seine musikalische und auch über seine sportliche Vergangenheit Gedanken gemacht. Mich hat der sportliche Teil mehr interessiert, aber jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass ich die Hintergrundgeschichten der Kelly Family auch nicht uninteressant finde. Mit der Musik kann ich zwar nichts anfangen, aber trotzdem ist es irgendwie beeindruckend welchen Weg sie gegangen sind und wie erfolgreich sie dabei waren.

Eine Stellen in dem Buch handelten auch von Joey’s Teilnahme am Triathlon in Roth. Als Rother, der jedes Jahr mitbekommt was hier während des Triathlons in der Stadt los ist, hat mich das besonders interessiert. In Roth hat Joey’s sportliche Karriere quasi angefangen. Das wusste ich noch nicht und ich wusste auch nicht, dass er in seinen Buch einiges über Roth geschrieben hat. Das war nicht der Grund warum ich es gelesen habe, aber es war dann eigentlich für mich mit das interessanteste in dem Buch.

Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen. Es ist an keiner Stelle langweilig. Wer selbst Ausdauersport macht und auch an Wettkämpfen teilnimmt, wird viele Stellen in dem Buch interessant finden.

Übrigens macht Joey zur Zeit eine Live Tour in der er über sein Buch und über weitere Themen zum Ausdauersport, Willen und Zielsetzungen spricht. Da mich das Buch so fasziniert hat, werde ich auch seine Live tour besuchen. Das Ticket ist schon bestellt.  8-)

Neue Sport-Kopfhörer

Beim Sport habe ich schon so einige Kopfhörer zerstört. Viele Kopfhörer gehen kaputt, wenn sie jeden Tag eine Schweiß-Dusche bekommen. Bei anderen ist das Kabel gerissen. Aus dem Grund habe ich mich jetzt mal nach richtigen Sport-Kopfhörern umgeschaut.

Ich habe mich für die Sennheiser OMX 680i entschieden. Die Kopfhörer wurden in Zusammenarbeit mit Adidas entwickelt. Das “i” steht für die iPod/iPhone Version. Damit kann man das iPhone/den iPod über die extra Tasten am Kopfhörer steuern und auch Anrufe entgegen nehmen. Ein Mikrophone zum Telefonieren ist ebenfalls in der Fernbedienung integriert. Gefällt mir ganz gut. Ich habe schon ein paar mal beim Joggen einen Anruf bekommen. Sowas ist immer richtig scheiße, man will nicht anhalten, aber man will das Handy auch nicht klingeln lassen. Auf dem Touchscreen vom iPhone rumtippen, hat mit verschwitzen Händen meistens nur wenig Erfolg. Mit den Kopfhörern wird es deutlich einfacher gehen.

Die Kopfhörer kommen in einer schicken Verpackung. Das Auspacken ist aber gar nicht so einfach. :mrgreen: Auch beim anbringen der Ohrpolster braucht man etwas Geduld. Danach muss man die Bügel noch so biegen, dass sie fürs Ohr passen. Ich dachte erst, die Bügel wären für mein Ohr viel zu groß, aber mit ein bisschen hin und her biegen, sitzen sie jetzt richtig gut. Zu den Kopfhörer bekommt man jeden Menge Zubehör. Die Ohrpolster werden in allen möglichen Größen und in zweifacher Ausführung mitgeschickt. Eine Tasche ist ebenfalls mit dabei. In die Tasche passt sogar das iPhone mit rein, nicht schlecht! Zwar nicht direkt fürs Joggen, aber wenn man die Sachen in seiner Sporttasche transportiert.

Der Klang ist eigentlich ganz gut. Ein bisschen mehr Bass würde nicht schaden, aber ansonsten sind die Kopfhörer echt gut. Die Lautstärke wird mit 120 dB angegeben… da frag ich mich aber ob das wirklich so ist. Für mich könnten sie ruhig noch einen Tick lauter sein. Wobei ich glaube, dass es für die meisten Leute laut genug sein müsste. Als Schlagzeuger ist man was die Lautstärke angeht ein bisschen geschädigt.  :-D

Man kann die Kopfhörer unter fließenden Wasser reinigen oder einfach mit einem feuchten Tuch. Das war mit ein Grund warum ich sie mir gekauft habe. Beim Sport bekommen so Kopfhörer einiges an Schweiß ab und da ist eine ordentliche Reinigung immer wichtig.

Ob die Kopfhörer länger halten als andere Nicht-Sport-Kopfhörer werden die nächsten Wochen zeigen. Vom ersten Eindruck her sind sie gut verarbeitet und recht stabil. Das Design gefällt mir auch sehr gut.

Fitness für faule Leute

Das Foto hab ich in einem Nürnberger Fitnessstudio aufgenommen (unscharf = blödes Handy ;-) ). Schon blöd, wenn man sich in einem Fitnessstudio anmeldet, aber dann zu faul ist ein paar Treppen hoch zulaufen. Das hat in dem Fall auch nichts mit behindertengerecht oder so zu tun, weil nämlich draußen am Eingang auch ein paar Stufen waren. Naja, wenigstens haben die Trainings-Maschinen dort keinen Motor der einem die Arbeit abnimmt. :mrgreen:

SportScheck Stadtlauf in Nürnberg 2010

Heute bin ich zum ersten mal  beim SportScheck Stadtlauf in Nürnberg mitgelaufen. Es war der 15. SportScheck Lauf der in Nürnberg veranstaltet wurde. Es waren insgesamt über 7700 Läufer angemeldet. Die Stimmung war fantastisch. An der Strecke standen soviele Menschen, die uns zugejubbelt haben und uns beim Laufen Unterstützung gegeben haben.

Eigentlich dachte ich, dass ich keine gute Leistung beim Lauf erzielen werde. Im August und September war ich öfters krank und jetzt habe ich immer noch leichte Ohren- und Halsschmerzen. Trotzdem wollte ich mir den Lauf natürlich nicht entgehen lassen. Vor dem Start war ich natürlich wieder ziemlich aufgeregt. Am Morgen und während der Autofahrt nach Nürnberg war ich noch ganz ruhig, aber als ich dann gesehen habe wie viele Leute und Presse-Menschen da waren, ist die Aufregung doch irgendwie stark gestiegen. Außerdem war es irgendwie ein komisch Gefühl so eine Stille vor dem Nürnberger Hauptbahnhof zu erleben. Ich bin sooft dort und es herrscht immer Hektik. Es ist immer laut. Die Autos fahren mehrspurig, es wird gehupt, man sieht die Busse, Taxis und die Straßenbahnen… einfach ein ganz normales Großstadtleben und heute war alles ruhig.

Als es dann endlich losging habe ich meine Schmerzen gar nicht mehr gespürt und bin einfach gelaufen. Es haben mich wohl auch mehrere Leute laufen sehen, die mich kennen aber ich habe eigentlich kaum jemanden gesehen, den ich kenne. Es ist einfach viel zu viel am Rand los, man weiß gar nicht wo man überall hinschauen soll und dann ist man auch noch aufs Laufen konzentriert und möchte keinen Fehler machen. Der erste Kilometer war schon so was von super! Wie schon gesagt wir sind am Hauptbahnhof vorbeigelaufen und ich fande es einfach geil dort mal mitten auf der Hauptstraße zu laufen und nur die Schritte und das Atmen der Läufer zu hören und natürlich die jubelnden “Fans”. :-)

Meine Leistung war mehr als gut. Ich war 3 Minuten eher im Ziel als es meine erhoffte Wunschzeit gewesen wäre und das trotz der Krankheitsphase. YEAH! In Zahlen heißt das: Platz 143 gesamt, Platz 41 bei den Frauen und Platz 3 in meiner Altersklasse (20-30 jährige). Dafür, dass ich erst vor 7 Monaten mit dem Laufen angefangen habe, bin ich mehr als zufrieden. 8-) Danke an Mike fürs Mutmachen vor dem Lauf und für die Organisation, danke an meinen Trainer und danke an die vielen Leute vor Ort, die für gute Stimmung gesorgt haben und ein großer Dank geht natürlich an den Veranstalter und allen Helfern. Die Organisation und die Verpflegung war super! Bin nächstes mal wieder dabei. :-P

P.S: Die Bilder vom Lauf sind schon im Privatbereich des Blogs und in den nächsten Tagen werde ich sie auch bei StudiVZ und Facebook hochladen.