Metropolmarathon Fürth 2010
Am Wochenende fand in Fürth der "Metropolmarathon 2010" statt. Ich bin zum ersten mal bei so einem Wettkampf mitgelaufen und ich muss sagen, dass es wahnsinnig viel Spaß gemacht hat! Das Publikum hat ordentlich Stimmung gemacht. Das Feeling bei so einem Lauf ist ganz anders, als wenn man einfach für sich alleine eine Runde durch die Gegend joggt.
Kurz vor dem Start war ich auch sehr aufgeregt. Meine Pulsuhr bestätigte die innere Unruhe. Der Puls war ein paar Sekunden vor dem Start bei ca. "100". Normalerweise habe ich beim normalen rumstehen nur einen Puls von 55-60 Schlägen. Ich dachte mir, dass der Lauf bestimmt nicht so toll wird und ich mich nie mehr bei so etwas anmelden werde. Um mich herum waren lauter Läufer, die schon Finisher T-Shirts von anderen Veranstaltungen hatten. Ich habe mir da wirklich Sorgen gemacht ob ich mit den anderen mithalten kann und ob ich überhaupt trainiert genug bin.
Als es dann endlich losging, bin ich nur noch gelaufen ohne großartig nachzudenken. Während des Laufens habe ich ab und zu einen Blick auf meine Pulsuhr geworfen. Der Puls war höhr als im normalen Training, was auch daran lag, dass ich schneller unterwegs war. Zum Glück hat mein Herz mitgemacht und ich habe durchgehalten. Der letzte Kilometer war gar nicht mehr so einfach, aber die Zuschauer und die Streckenposten haben uns Läufer ordentlich angefeuert. Die letzten 250 Meter waren die besten! Ich habe einen Sprint eingelegt und im Ziel waren noch viel mehr Leute als an der restlichen Strecke.
Erst im Ziel habe ich realisiert, dass mein Lauf total gut war und ich als fünfter ins Ziel gekommen bin! Die Bedenken vor dem Lauf waren also umsonst. Zur Belohnung gab es dann eine Urkunde, eine Mediale und das Finisher T-Shirt. Nächstes Jahr werde ich wieder beim Metropolmarathon mitlaufen. Alles war sehr gut organisiert und es waren viele Helfer vor Ort. Fürth ist übrigens eigentlich eine ganz schöne Stadt. Vorher bin ich immer nur mit dem Auto kurz durch Fürth gefahren und fand es dort nicht besonders schön, aber der Stadtpark ist z.B. sehr schön.
P.S.: An alle Leute die Zugang zum Privatbereich meines Blogs haben, ihr findet dort einige Fotos vom Lauf.
Fitness Freitag: Sport und Krankheiten
Wenn ihr über einen längeren Zeitraum aktiv Sport treibt, wird euch irgendwann mal eine Krankheit oder Verletzung erwischen. In so einer Phase sollte man zuerst darüber nachdenken, wie man den Körper möglichst bald wieder fit bekommt. Leider sind kleinere Trainingsrückstände in dieser Zeit nicht zu vermeiden. Wer aber trainiert ist, hat keine Probleme mal kurzzeitig eine Pause zu machen. Zwar werdet ihr beim ersten Training nach der Krankheit nicht sofort euer altes Leistungsniveau haben, aber ihr werdet nicht lange brauchen bis alles wieder so ist wie vorher.
Wer eine Virus-Krankheit wie z.B. eine Grippe hat, hat in einem Fitnessstudio nichts zu suchen! Euer Körper braucht die Kraft um gegen den Virus anzukämpfen. Falls ihr doch trainieren geht, wird es euch sowieso nichts bringen, weil der Körper sich mit anderen Prozessen als dem Muskelaufbau oder dem Ausdauertraining beschäftigt. Wahrscheinlich zögert ihr die Krankheit mit dem Sport sogar weiter raus und dann müsst ihr eine noch längere Pause einlegen. Außerdem solltet ihr auch an die anderen Leute im Fitnessstudio denken! Ihr könntet die anderen anstecken, was nicht besonders nett ist. Ihr wollt schließlich auch nicht, dass andere euch anstecken nur weil sie krank ins Training gehen.
Wenn ihr eine Gelenk/Knochen oder sonstige nicht ansteckende Krankheiten habt, könnt ihr evtl. ins Training gehen. Wer z.B. eine Verletzung am Bein hat, kann ruhig ins Training gehen und an den Arm-Maschinen trainieren. Den verletzten Bereich solltet ihr allerdings nicht ohne Rücksprache mit eurem Arzt oder euren Trainer trainieren.
Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn ihr krank seid, dann hört auf euren Körper! Gönnt ihm eine Pause und seid nicht zu verbissen.
Fitness Freitag: Erste Traingseinheiten
Die ersten Trainingseinheiten in einem Fitnessstudio sind nicht immer einfach. Alle Bewegungen und Geräte sind neu und man hat oft noch viele offene Fragen. Es sollte einem auf keinen Fall peinlich sein diese Fragen auch zu stellen. Auch wenn ihr bei der zweiten oder dritten Trainingseinheit wieder etwas vergessen habt, was euer Trainer euch schon einmal erklärt hat, fragt einfach nochmal nach. Nur wer sich auskennt, kann ein gutes und effektives Training absolvieren. Wenn ihr euch falsche Bewegungen erst mal zur Gewohnheit gemacht habt, ist es schwerer wieder auf den richtigen Weg zu kommen, als wenn ihr es von Anfang an richtig macht.
Orientiert euch nicht zu sehr an den anderen Personen die gerade ebenfalls trainieren. Natürlich arbeiten die meisten von denen mit höheren Gewichten und führen die Bewegungen aus als hätten sie nie etwas anderes gemacht, aber denkt daran, dass auch diese Leute mal Anfänger waren. Ihr werdet schnell merken, dass so ein Training gar nicht kompliziert ist und wenn ihr nach ein paar Wochen erste Erfolge bemerkt, macht das Training euch auch Spaß.
