Ich kann es kaum noch erwarten! Die “Call Of Duty”-Spiele gehören zu meinen absoluten Lieblings-Games. Am 9. November kommt der neuste Teil “Call of Duty – Black Ops” in die Läden.
Ich kann es kaum noch erwarten! Die “Call Of Duty”-Spiele gehören zu meinen absoluten Lieblings-Games. Am 9. November kommt der neuste Teil “Call of Duty – Black Ops” in die Läden.
Das Spiel “Call Of Duty – Modern Warfare 2″ ist vor kurzer Zeit erschienen. Viele Gamer haben es sehnlichst erwartet und es gab im Vorfeld schon viele Diskussionen über Änderungen im Vergleich zum Vorgänger. Die Änderungen sollten vor allem den Multiplayer-Modus betreffen.
Ich spiele das Spiel jetzt schon einige Zeit und ich muss sagen, meine Meinung ist gespalten. Der Einzelspieler-Modus ist einsame Spitze! Ich habe noch kein besseres First Person Shooter Game gespielt. Manche Missionen sind zwar etwas chaotisch, weil es viele Gegner gibt, aber eigentlich macht es richtig Spaß. In der deutschen Version ist die “Flughafen”-Mission allerdings ein bisschen zensiert worden. Eigentlich ist es so, dass man die Passanten am Flughafen abschießen muss. In der Deutschen Version darf man aber keine Passanten erwischen. Zwar ist es eine kleine Zensur, aber damit kann man gut leben. Die Spielzeit des Einzelplayer-Modus beträgt etwa 5-6 Stunden. Also ich war vollkommen begeistert von dem Spiel.
Dann habe ich angefangen online im Multiplayer-Modus zu spielen und da hat sich meine Meinung dann komplett geändert. Das erste negative ist das Programm “Steam”. Viele Games benutzen es, Call Of Duty hatte in der Vergangenheit zum Glück darauf verzichtet. Seit Modern Warfare 2, wird Steam allerdings verwendet. Mich nervt Steam ohne Ende! Ständig diese Updates und dann hat man am Abend oft Probleme überhaupt ins Game zu kommen, weil die Steam Server überlastet sind und einem nicht reinlassen. Zur Zeit ist es auch noch so, dass es keine Dedicated Server gibt und die vorhandenen Server sind nicht unbedingt gut. Schlechte Ping-Zeiten und Verbindungsabbrüchte gehören leider zum Alltag. Man wird manchmal auch einfach auf einen anderen Server geschoben, was mitten im Spiel ziemlich nervig ist. Außerdem bekommt man Punkte abgezogen, wenn man das Spiel frühzeitig verlässt bevor die Runde beendet ist. Die Maps sind sehr groß und die Server lassen oft nur zu wenig Leute ins Spiel. Da rennt man dann oft einfach durch die Map ohne einen Gegner zu finden. Vom Gameplay her, wäre das neue Game und die Maps eigentlich echt toll, aber durch Steam und die fehlenden Freien-Server macht es einfach kein Spaß.
Ich habe jetzt schon Gerüchte gehört, dass es ab Januar wieder möglich sein soll eigenen Server zu betreiben. Ich hoffe mal, dass stimmt. Also ich Spiele Modern Warfare 2 jetzt eigentlich nicht mehr so oft online, weil es mich einfach nur nervt. Da greife ich lieber auf den Vorgänger zurück.
Manche Politiker scheinen wirklich nicht viel zutun zu haben oder wie kommt es dass es bei manchen Politiker zu einer Hauptaufgaben geworden ist gegen Computerspiele vorzugehen? Jetzt werden sogar schon Rennspiele wie “Burnout Revenge” angegriffen, weil in der Beschreibung Saetze wie “Nimms persoenlich – verfolge und verhoehne deine Rivalen” und “Dein Wagen ist eine Waffe und deine Aggression das Mass deines Erfolgs.” stehen. Die Politiker haben bedenken, dass sich das Spielverhalten auf das reale Verhalten im Strassenverkehr auswirkt. Nachdem nun eine Forschung zu diesem Thema gestartet wurde kam raus, dass zwischen den Computerspiel und dem wahren Verkehrsverhalten keine Zusammenhaenge bestehen.
Meiner Meinung nach ist das alles Schwachsinn. Ich selbst spiele Killerspiele und ich spiele auch unrealistische Autorennspiele, aber deshalb werd ich doch nicht im wahren Leben zum Moerder oder Rennfahrer. Ich denke, dass man die Gruende fuer manche Verhaltenstoerungen bei Jugendlichen nicht in den Computerspielen suchen sollte. Man sollte sich eher ueber die Erziehungsmethoden an Schulen bzw. die Erziehungsmethoden der Eltern aufregen. Ich glaube naemlich nicht, dass jemand zum Moerder wird nur weil er ein Killerspiel spielt. Da muss dann im Privatleben deutlich mehr vorgefallen sein. Aber es natuerlich schoen, wenn man alle Probleme auf den Computer schieben kann und die eigenen Fehler nicht einsehen muss.