5 Jahre Bayern
Heute vor genau 5 Jahren bin ich nach Bayern "ausgewandert".
Auch wenn man im Rest von Deutschland nicht unbedingt gut über die Bayern redet, fühle ich mich hier sehr wohl und denke, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war.
An den fränkischen Dialekt habe ich mich mittlerweile auch ganz gut gewöhnt. Einige Leute aus meiner alten Heimat meinen sogar, dass ich langsam auch anfange in dem Dialekt zu reden. Mir selbst fällt es natürlich nicht so direkt auf und den Leuten hier wohl auch nicht, weil es hier einfach normal ist.
Hoffentlich verbringe ich hier noch viele weitere schöne Jahre.
Aktueller Status
In den letzten Tagen kam ich leider kaum zum Bloggen. Ich habe meine Dekstop-Systeme nämlich auf Windows 7 umgestellt. Wie immer war die Umstellung mit relativ viel Arbeit verbunden. Zwar ging die Installation diesmal recht flott, (MS hat sich da echt verbessert!) aber trotzdem dauert es bis man alle Programme wieder so eingerichtet hat, wie man es braucht. Ich habe mir diesmal auch die Arbeit gemacht wirklich alles neu einzurichten. Wenn man alle Konfigurationen usw. einfach nur übernimmt ist es irgendwie nicht ganz so sauber. In den letzten Jahren hatte sich auf meinen Vista & XP Systemen ziemlich viel Müll angesammelt, wie das eben immer so ist.
Ich bin erst jetzt auf Windows 7 umgestiegen, weil ich erst mal abwarten wollte wie das System ankommt und was es für Bugs gibt. Meine erste Meinung ist sehr positiv! Die Installation ging wie gesagt sehr flott, es gab bis jetzt noch keinerlei Probleme mit Abstürzen oder Programmen die nicht funktionieren und Windows 7 ist im Vergleich zu Vista um einiges schneller! Die Bedienbarkeit ist auch besser geworden. Zwar wird Microsoft immer viel vorgeworfen, dass sie keine benutzerfreundliche Systeme haben, aber meiner Meinung nach haben sie sich bei Windows 7 mal richtig Gedanken gemacht und haben einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Eine genaue Meinung über das System kann ich mir natürlich trotzdem erst bilden, wenn ich es einige Wochen aktiv eingesetzt habe.
Ja, ansonsten hatte ich auch relativ viel zu tun und dank des schönen Wetters verbringe ich auch viel Zeit außerhalb des Internets und deswegen kam der Blog mal wieder zu kurz. Wird sich aber auch wieder ändern. Jetzt wo das System wieder läuft, dass Wetter wieder schlechter wird und ich wieder mehr Lust aufs Internet habe.
Seltsame Angewohnheiten
Manchmal hat man Angewohnheiten, die einem selbst total wichtig sind, aber die überhaupt keinen Sinn haben. Mir ist z.B. heute etwas bei mir selbst aufgefallen.
Mein Handy wird bei mir immer in die linke Hosentasche gesteckt. Eigentlich denke ich da gar nicht drüber nach, aber als ich es heute mal in die andere Tasche gesteckt hab, weil ich so schnell wie möglich meine Hände frei haben musste, ist mir beim Laufen aufgefallen das irgendwas nicht stimmt. Das Handy hat an dieser Stelle gestört... ich hab es also wieder in die andere Hosentasche gesteckt und alles war wieder gut. Eigentlich sollte es aber keinen Unterschied machen ob es nun links oder rechts in der Tasche ist. Wenn ich so darüber nachdenke, wäre es eigentlich sogar besser das Handy in die rechte Tasche zu packen, weil ich Rechtshänder bin und es dann nach dem raus holen sowieso in die andere (rechte) Hand nehme. Jedenfalls trage ich mein Handy schon jahrelang nur so.
Wer weiß was ich noch für seltsame Angewohnheiten und Zwänge habe, die mir aber nicht bewusst auffallen.
Ein Tag ohne Strom
In den letzten Tagen habe ich viel darüber nachgedacht, wie ein Tag ganz ohne Strom wohl wäre. Ein Tag ohne Computer, Internet, iPhone, TV und ohne Kühlschrank oder andere elektrische Haushaltsgeräte. Wie wäre das aufstehen morgens? Bei mir würde das erste Problem schon beim Wecker entstehen, denn ich lasse mich immer von meinem iPhone wecken. Das nächste Problem ist, wie bewegt man sich durch die dunkle Wohnung? Da müsste man sich wohl einige Kerzen oder eine Öl-Lampe bereitstellen. Was macht man in den vielen kleinen Pausen die man immer mal wieder damit zubringt auf den aktuellen Stand zu kommen was Foren, Twitter & Co angeht? Wie bereitet man sich sein Essen zu? Ein offenes Feuer im Wald machen? Wo lagert man die Lebensmittel, wenn der Kühlschrank nicht funktioniert? Naja, jetzt im Winter wäre dieses Problem noch recht einfach zu lösen, aber wie macht man es im Sommer? Interessant wäre auch mal zu sehen wie sich das Sozialverhalten an dem Tag ändert. Verbringt man mehr Zeit mit Freunden? Wie verabredet man sich ohne Telefon & Handy? Unterhält man sich mehr mit seinem Gegenüber? Liest man vielleicht ein Buch und verbringt so seine Zeit? Geht man Abends eher schlafen, weil einem langweilig ist?
Ihr seht da gibt es viele Fragen und Probleme. Vielleicht werde ich so einen "stromfreien" Tag mal in der nahen Zukunft einlegen. Einfach die Hauptsicherung der Wohnung umlegen für 24 Stunden! Wobei ich würde den Kühlschrank wahrscheinlich am Strom lassen, damit die ganzen gekauften Lebensmittel nicht verderben, aber das Benutzen des Kühlschranks wäre an diesem Tag natürlich verboten!
Falls ich es wirklich mache, werde ich anschließen darüber berichten wie es so war. Übrigens habe ich letztens in einer Zeitschrift darüber gelesen. Wenn jeder deutsche Haushalt nur einen Tag lang keinen Strom verbrauchen würde, könnte man ein großes Kraftwerk für einen Monat abschalten! Was für eine tolle Energieersparnis!
