iPhone 5 vs. HTC Sensation

Gleich vorweg, es wird hier keinen technischen Vergleich zwischen den beiden oben genannten Handys geben. Das iPhone 5 wurde noch nicht vorgestellt und somit fehlen einfach Daten um die beiden Geräte direkt miteinander vergleichen zu können. Es geht viel mehr um meine Gedanken zum Thema iOS oder Android.

Falls ich mir jetzt ein Android Handy kaufen müsste, würde ich wohl das HTC Sensation nehmen. Die große Frage ist aber, ob ich zu Android wechseln möchte. Ich war mit meinem iPhone immer recht zufrieden. Die Bedienung, das Design und die Verarbeitung des Geräts sind einfach top. Da gibt es bis heute nichts vergleichbares auf dem Handymarkt.

Im iTunes Store findet man Millionen Apps, obwohl man sagen muss das auch der Android Market mittlerweile genug Apps anbietet. Apples Firmenpolitik die Apps erst kontrollieren zu müssen, ging mir in den letzten Wochen auch ziemlich auf die Nerven. Da mussten wir z.B. Wochenlang auf die Google+ App warten, während alle Android-Nutzer die App schon fröhlich benutzen konnten.

Gerade iTunes ist einer der Gründe weswegen ich überhaupt überlege mir ein Android Handy zu kaufen. Ich finde iTunes zum Verwalten meiner Musiksammlung absolut ungeeignet. Ich kann gar nicht verstehen, wie Leute mit diesem Programm klar kommen. Gezwungenermaßen muss ich meine Musiksammlung aber auch mit iTunes verwalten um die Musik auf mein iPhone zu bekommen. Wobei ich es wirklich nur fürs iPhone nutzen, zum Hören der Musik am Computer benutze ich Winamp. In den letzten Monaten kam es auch zu immer mehr Abstürze von iTunes. Nicht gerade von Vorteil, wenn man sein Handy mal schnell synchronisieren möchte.

Was mich auch gestört hat, sind die ständigen Jailbreaks die ich nach jedem iOS Update machen musste. Okay, dass ist von Apple nicht so vorgesehen, aber durch die Jailbreaks habe ich einige Funktionen im Handy gehabt, die mir sonst nicht zu Verfügung gestanden hätten. Als wichtigste Programme habe ich immer SBSettings und 5 Icon Dock angesehen. Ohne die beiden “Apps” hätte ich wohl oder übel weniger Freude an dem Handy gehabt. Bei jeden Update inkl. Jailbreak war ich allerdings locker 30 Minuten bis 1 Stunde beschäftigt um alles wieder so zu haben, wie ich es mochte. Und es besteht immer die Gefahr, dass Apple irgendwann schafft seine Software so sicher zu machen, dass Jailbreaks einfach nicht mehr möglich sind.

Ich bin etwas hin und her gerissen. Trotz der oben genannten Probleme mit dem iPhone, war es immer ein schönes Gerät und gut zu bedienen. Außerdem denke ich, dass auch mit einem Android Handy nicht alles perfekt sein wird, aber man hat wohl mehr Freiheiten als man es als Apple-User hat.

Ich grübel schon seit Wochen welches Handy ich mir als nächstes kaufen soll. Ich habe mir auch schon unzählige Meinungen angehört, aber naja die Apple Leute schwören aufs iPhone, die Google Fans schwören aufs Android. Trotzdem bin ich gerne noch an weiteren Meinungen interessiert. Mich würden besonders die Meinungen von Leuten interessieren, die ein iPhone hatten und zu Android gewechselt sind.

Gerade benutze ich mein altes iPhone nur mit einer Prepaid-Karte… nicht gerade sinnvoll… ist auch nur als Übergangslösung bis zum neuen Vertrag gedacht. Die Entscheidung wird wohl spätestens mit dem Erscheinen des iPhone 5 bzw. 4S fallen, denn lange mach ich diese Prepaid Sche*** nicht mehr mit.  :-D

About Me Plugin und Google+

Rechts in meiner Sidebar findet ihr Icons zu meine Social Network Seiten. Umgesetzt habe ich das Anzeigen der Icons mithilfe eines WordPress Plugins das sich “About Me” nennt. Das Plugin ist recht simpel aufgebaut. Man kann im Admin Bereich seine Profilnamen oder IDs zu den passenden Netzwerken eingeben und dann die Reihenfolge der Icons einstellen. In den letzten Jahren war ich ganz zufrieden mit dem Plugin. Eigentlich bin ich es immer noch, aber es fehlt ein aktuelles Update, dass es möglich macht Google+ Profile einzubinden.

Es ist aber ganz einfach dieses Plugin Google+ fähig zu machen und deshalb hier eine kurze  Anleitung.

  1. Im Admin Interface von WordPress geht ihr auf “Plugins” und klickt dort unter “About Me” den Link “Bearbeiten” an.
  2. Sucht im Quelltext nach dem Code
    array(40,'studivz.png','http://www.studivz.net/Profile/%userid%','Enter your StudivZ ID.','StudiVZ'),
  3. Fügt unter der Zeile folgenden Code ein und klickt dann auf “Datei aktualisieren
  4. array(41, 'gplus.png','http://plus.google.com/%userid%','Enter your Google+ ID','Google+'),
  5. Ladet euch dann ein passendes Icon mit dem Dateinamen gplus.png ins Plugin-Verzeichnis (/wp-content/plugins/about-me/images)Ein passendes Icon findet ihr bei den Google Webmaster Tools.
  6. Als letztes müsst ihr die Google+ ID ganz gewöhnlich wie alle anderen IDs oder Namen in den Plugin Einstellungen hinzufügen.

ChromiumOS auf dem Netbook

Zugegeben ich verstehe noch nicht ganz den Sinn hinter den neuen Betriebssystem von Google, aber trotzdem habe ich mir jetzt eine erste Vorabversion mal auf meinen Netbook angeschaut. Runtergeladen habe ich mir ChromiumOS von dieser Webseite und gestartet habe ich es dann auf meinen Samsung NC10 Netbook per USB-Stick.

Der erste Start ging recht zügig. Man muss seine Sprache auswählen, die Uhrzeit einstellen, die W-Lan Verbindung einrichten und sich dann mit seinen Google Account anmelden.

Mit dem W-Lan gab es erstaunlicherweise keinerlei Probleme. Mit WinXP und Ubuntu hatte ich da immer Schwierigkeiten. Zuletzt hatte ich Win 7 und den Ubuntu Network Remix installiert und seitdem gab es aber auch keine Probleme mehr mit der Verbindung.

Der erste Eindruck nach dem Login? Hmm… sieht irgendwie wie ein geöffneter Chrome Browser aus. Einziger Unterschied, man kann den Browser nicht schließen, weil er ja praktisch das Betriebssystem ist. Man gewöhnt sich eigentlich recht schnell an die Arbeitsweise im Browser. Im Webstore gibt es erstaunlich viele Apps für ChromeOS. Theoretisch habe ich alles gefunden, was ich unterwegs mit einen Netbook benötige. Ich sage hier an der Stelle bewusst nur “theoretisch” weil die Programme natürlich nicht das bieten, was andere Programme mir in Win 7 oder MacOS bieten. Mit der steigenden Beliebtheit von ChromeOS wird sich da wahrscheinlich auch einiges ändern.

Was mir noch überhaupt nicht gefällt ist die Tatsache, dass man alle Daten in die “Cloud” speichern muss. Die Idee seine Daten immer und überall online zur Verfügung zu haben, hört sich gut an, aber will ich das? Da geht es doch auch um den Datenschutz. Ich will z.B. nicht alle meine Privatfotos bei Google speichern, sondern ich will sie lokal auf meiner Festplatte haben. Wenn ich sie unbedingt überall abrufen möchte, dann lassen sich da andere Wege finden, die datenschutztechnisch wesentlich sicherer sind. Ich vertraue Google schon viele meiner Daten an (Kalender, Mails, Adressbuch usw.), aber ich möchte wie gesagt nicht alles in die Cloud auslagern.

Einige Vorteile bringt so ein System mit sich. Man kann seinen Computer praktisch per USB-Stick überall mit hinnehmen. Es gibt keine kaputten Systeme mehr, aber ganz ehrlich die Zeit vom ewigen Neuinstallieren sind doch auch schon viele Jahre vorbei.  Seit Windows Vista und dem jetzigen Windows 7 habe ich eigentlich noch nie unerwartet große Probleme gehabt, die eine Neuinstallation des System erforderlich gemacht hätten. Die Startzeit des Systems ist mit unter 10 Sekunden ein weiterer Vorteil, aber ich brauch es nicht. Meistens ist es doch so, dass man seinen Computer starten lässt, sich dann nebenbei was zu trinken holt oder seine Tasche auspackt usw. da stören die 20 Sekunden die Windows länger braucht nicht.

Ich bin schon gespannt wie das neue Betriebssystem von Google einschlagen wird. Für mich bietet es leider noch keine Vorteile. Da mich Spielereien mit einem neuen System aber immer interessieren, werde ich es in den nächsten Wochen mal ausgiebig testen. Vielleicht ändert sich meine Meinung noch.

Google Chrome vs. Mozilla Firefox

Google Chrome wird in letzter Zeit häufig gelobt. Der Browser soll stabiler und schneller als der Mozilla Firefox sein. Da ich neue Software gerne ausprobiere, habe ich Chrome also mal getestet. Zwei Wochen lang habe ich ihn nun als Standardbrowser verwendet. So ganz “neu” ist der Browser von Google natürlich nicht, aber ich habe ihn vorher noch nicht getestet, weil mir viele Extensions gefehlt haben. Mittlerweile gibt es für den Chrome-Browser aber fast alle Erweiterungen, die es für den Firefox auch gibt.

Die Installation und Einrichtung von Google Chrome ging erstaunlich schnell. Ich konnte alle Einstellungen und Lesezeichen vom Firefox importieren. An das äußere Erscheinungsbild von Chrome, musste ich mich erst ein paar Tage gewöhnen. Mir hat die Menüleiste in der ersten Testphase sehr gefehlt. Jetzt komme ich auch ganz gut ohne Menüleiste klar. Das ist wohl nur eine Sache der Gewohnheit.

Ansonsten sind mir bei Chrome keine Vor- oder Nachteile gegenüber Firefox aufgefallen. Zwar wird der Chrome Browser wie oben schon erwähnt sehr oft für seine Schnelligkeit gelobt, aber ich habe keine spürbare Geschwindigkeitsverbesserung gegenüber dem Firefox bemerkt. Die Stabilität von Firefox kann ich auch nicht bemängeln, da der Browser bei mir immer sehr stabil läuft und nicht abstürzt.

Nun weiß ich nicht für welchen Browser ich mich entscheiden soll. Mir gefallen beide gut. :-D Welchen Browser benutzt ihr und wo seht ihr die Vorteile?