Ein Tag ohne Strom

In den letzten Tagen habe ich viel darüber nachgedacht, wie ein Tag ganz ohne Strom wohl wäre. Ein Tag ohne Computer, Internet, iPhone, TV und ohne Kühlschrank oder andere elektrische Haushaltsgeräte. Wie wäre das aufstehen morgens? Bei mir würde das erste Problem schon beim Wecker entstehen, denn ich lasse mich immer von meinem iPhone wecken. Das nächste Problem ist, wie bewegt man sich durch die dunkle Wohnung? Da müsste man sich wohl einige Kerzen oder eine Öl-Lampe bereitstellen. Was macht man in den vielen kleinen Pausen die man immer mal wieder damit zubringt auf den aktuellen Stand zu kommen was Foren, Twitter & Co angeht? Wie bereitet man sich sein Essen zu? Ein offenes Feuer im Wald machen? Wo lagert man die Lebensmittel, wenn der Kühlschrank nicht funktioniert? Naja, jetzt im Winter wäre dieses Problem noch recht einfach zu lösen, aber wie macht man es im Sommer? Interessant wäre auch mal zu sehen wie sich das Sozialverhalten an dem Tag ändert. Verbringt man mehr Zeit mit Freunden? Wie verabredet man sich ohne Telefon & Handy? Unterhält man sich mehr mit seinem Gegenüber? Liest man vielleicht ein Buch und verbringt so seine Zeit? Geht man Abends eher schlafen, weil einem langweilig ist?

Ihr seht da gibt es viele Fragen und Probleme. Vielleicht werde ich so einen “stromfreien” Tag mal in der nahen Zukunft einlegen. Einfach die Hauptsicherung der Wohnung umlegen für 24 Stunden! Wobei ich würde den Kühlschrank wahrscheinlich am Strom lassen, damit die ganzen gekauften Lebensmittel nicht verderben, aber das Benutzen des Kühlschranks wäre an diesem Tag natürlich verboten!

Falls ich es wirklich mache, werde ich anschließen darüber berichten wie es so war. Übrigens habe ich letztens in einer Zeitschrift darüber gelesen. Wenn jeder deutsche Haushalt nur einen Tag lang keinen Strom verbrauchen würde, könnte man ein großes Kraftwerk für einen Monat abschalten! Was für eine tolle Energieersparnis!

Das Ende der Glühbirne

Es ist also nun beschlossene Sachen, dass ab 2012 keine Glühbirnen mehr hergestellt und verkauft werden. Die Glühbirnen verbrauchen einfach zu viel Strom und dadurch wird zuviel CO2 ausgeschüttet. Alleine in Europa könnte man ca. 5 große Stromkraftwerke abschalten, wenn man alle Glühbirnen (ungefähr 3,7 Milliarden) durch Energiesparlampen ersetzt.

Klingt erstmal alles super toll oder? Der Beschluss ist aber mal wieder überhaupt nicht richtig durchdacht worden. Ich frag mich langsam, warum man in der EU immer wieder Beschlüsse macht, die auf den ersten Blick gut wirken, aber im Endeffekt sowieso nichts bringen. Gründe warum man sich über diesen Beschluss aufregen kann, gibt es viele. Kritiker behaupten, es würden viele Arbeitsplätze wegfallen. Das mit den Arbeitsplätzen sehe ich allerdings nicht so kritisch. Viel mehr ärgert mich, dass man der Umwelt etwas gutes tun will, aber in der Realität wird man ihr schaden.

Alle Haushalte sollen nämlich auf Energiesparlampen umsteigen. Das kommt natürlich erstmal der Wirtschaft zugute, da die Anschaffungskosten pro Haushalt nicht gerade gering sind. So, die Energiesparlampen haben aber eine sehr geringe Lebenserwartung. Besonders in Treppenhäusern mit vielen Schaltvorgängen gehen die Energiesparlampen schnell kaputt. In einem durchschnittlichen Treppenhaus werden die Lampen ca. 20 mal pro Tag ein und wieder ausgeschaltet, in so einem Treppenhaus würde eine Energiesparlampe nur ungefähr 1 Jahr halten. Danach muss sie entsorgt werden. Die Entsorgung ist bei den Energiesparlampen aber gar nicht so einfach. Das Quecksilber im Inneren sorgt nämlich dafür, dass man die Energiesparlampen eigentlich nicht im normalen Hausmüll entsorgen darf. Viele Leute werden es natürlich trotzdem machen. Wenn man die Energiesparlampen richtig entsorgen will, muss man sie am Recycling-Hof abgeben und wie kommt man dahin? Richtig, mit dem Auto was natürlich der Umwelt schadet…

Das heftigste Argument gegen Energiesparlampen habe ich dann heute im Fernsehen (kein Privatsender :-D ) gehört und zwar gab es einige Studien zu diesem Thema und man hat herausgefunden, dass das Licht der Energiesparlampen auf den Menschen “kälter” wirkt. Nicht nur kalt im Sinne einer kalten Farbe, sondern auch das menschliche Temperaturempfinden ändert sich. In den Studien haben Leute die in Haushalte mit Energiesparlampen leben, die Räume durchschnittlich 2-3 Grad wärmer geheizt als vorher ohne Energiesparlampen. Wenn man also nicht gerade eine ultra umweltfreundliche und kostengünstige Heizanlage hat, bringt das auch nur Nachteile.

Meiner Meinung nach sollte man mehr Geld in die Entwicklung von LEDs stecken, damit die Produktion günstiger wird und sie auch in Haushalte einsetzbar sind. Damit würde man nämlich wirklich etwas für die Umwelt tun, da sie kaum Strom verbrauchen und eine sehr hohe Lebenserwartung haben.

In Großraumbüros wo morgens das Licht eingeschaltet wird und abends wieder aus, sind Energiesparlampen mit Sicherheit nicht verkehrt aber in Haushalten bringen sie wie gesagt nichts.

Der Beschluss für 2012 ist also weder durchdacht noch sinnvoll. Wahrscheinlich hat man das alles sowieso nur beschlossen, damit niemand sagen kann man hätte überhaupt nichts für die Umwelt getan. :-P

Schmitt + Sohn Aufzüge

'Schmitt + Sohn AufzugBei uns im Haus gibt es einen Aufzug (Baujahr 1995) über den ich mich jedes mal aufregen könnte. Der Aufzug ist extrem schlecht programmiert und ein richtiger Energie-
verschwender.

Kommen wir erstmal zum Be-und Entladen. Der Aufzug knallt die Tür ungefähr alle 5 Sekunden zu, wenn man was rein oder raus tragen will.

Wenn man nichts bei sich hat und einfach raus geht, bleibt der Aufzug schön geöffnet 2 Minuten stehen. Das ist sowas von nervig.

Dazu kommt noch, dass der Aufzug nach einigen Minuten Stillstand automatisch “-1″ drückt und in den Keller fährt wo er die Tür öffnet, wieder schließt und dann stehen bleibt. Das ist doch total bekloppt. Ich meine, man könnte doch einfach die Hydraulik nicht mehr nachpumpen lassen, dann würde der Aufzug sich von alleine absenken… zwar sehr langsam aber es würde genau so gehen und vor allem spart man sich das Tür auf/Tür zu am Ende.

Das Licht könnte der Aufzug nach 3 Minuten auch abschalten. Niemand fährt in einem vierstöckigen Haus länger als 3 Minuten im Aufzug. Das Licht ist eh so ein Thema… also vor einigen Wochen war die Lampe dort kaputt und jetzt haben wir eine neue bekommen. Die neue Lampe ist extrem hell. Schon wieder voll enegieverschwenderisch… Ich will im Aufzug keine Bücher lesen, es reicht wenn dort eine minimal Beleuchtung wäre.

Sollte ich jemals ein Haus bauen, werde ich auf jeden Fall ein besseren Aufzug einbauen. :-P

Kuehlschrank-Verbot im Winter

Als serioeser Blog muss man sich auch mal in das Thema “Umweltschutz” einmischen. Deshalb hier eine Idee von mir.
(Serioese Besucher werden spaetestens jetzt die Seite verlassen haben.) :-D

Okay, also….
Ich bin fuer ein Kuehlschrank-Verbot im Winter. Da ich dieses Jahr gezwungenermassen meine Lebensmittel ein paar Tage lang auf dem Balkon lagern musste, kann ich euch sagen, dass es super funktioniert! Es funktioniert sogar besser als der Kuehlschrank. Natuerlich muss man darauf achten das die Lebensmittel gut geschuetzt sind. Tier/Ungeziefer oder Dreck wuerden das ganze etwas unappetitlich werden lassen, aber ich denke mit einer Box/Kiste oder was auch immer kann man die Sachen gut schuetzen. Auch vor direkte Sonneneinstrahlung und Frost muss man seine Sachen schuetzen, aber das sollte alles kein Problem sein.

Tiefkuehl-Sachen sollte man nicht auslagern sondern sie in eine Tiefkuehltruhe lagern, die unabhaengig vom Kuehlschrank laeuft. Wer das Geld fuer eine separate Tiefkuehltruhe nicht ausgeben moechte, muss seine Sachen eben immer frisch kaufen.

Stellt euch vor alle Haushalte in Deutschland wuerden von Anfang November bis Ende Februar ihre Kuehlschraenke ausstellen… was das an Strom sparen wuerde.

Rechnen wir mal so das ein durchschnittlicher Kuehlschrank in Deutschland 450kWh pro Jahr verbraucht. Macht in vier Monaten also einen Verbrauch von 150kWh. Man wuerde sich ca. 30 Euro Stromkosten sparen in diesen vier Monaten (bei 0,20 Cent pro kWh).

In Deutschland gibt es ca. 38,75 Mio. Haushalte. Zusammen verbrauchen ihre Kuehlschraenke also 5.812.500.000 kWh. Die Kosten betragen 1.162.500.000 Euro. In NUR vier Monaten – das ist keine Rechnung fuers Jahr!!! :-O

Ich denke wenn man 5.812.500.000 kWh Strom sparen kann, ist das fuer die Umwelt sehr gut.

Fazit: Ich bin fuer ein Kuehlschrank-Verbot im Winter!