Scheissleben

Zu Weihnachten habe ich das Buch “Scheissleben: Alles wahr, alles witzig, solange es nicht dir passiert …” geschenkt bekommen. Entstanden ist das Buch aus einem französischen Blog. In dem Blog geht es darum, dass Menschen über ihre alltäglichen Missgeschicke berichten. Für alle Ausstehenden ist es natürlich sehr witzig, für den Betroffenen ist es einfach nur peinlich oder blöd gelaufen. Hier mal ein Beispiel:

Heute ist meine Oma auf meinen Laptop gestiegen, “um zu sehen, wie viel sie wiegt” – sie dachte, es sei eine Waage. Jetzt wissen wir es, sie wiegt 900 Euro. SL

Insgesamt sind in dem Buch 850 solcher Mini-Geschichten. Bei manchen Geschichten muss man echt lachen und hat Mitleid mit den Personen denen es passiert ist. Einige Geschichten sind eher so durchschnittlich und nicht besonders lustig. Ein paar einzelne Geschichten wurden schlecht übersetzt oder sind einfach nur für Franzosen lustig. Insgesamt ist das Buch aber sehr interessant und man hat einiges zum Lachen! Hier könnt ihr es auf Amazon.de bestellen.

Die DDR – Zwischen Mauer, Trabi und Club Cola

ddr_buchIn den letzten Tagen war das Thema “DDR” auf Grund des 20 jährigen Jubiläums zum Mauerfall wieder sehr in den Medien vertreten. Ich persönlich finde das Thema “Kalter Krieg” sehr interessant und hab mir vor einigen Monaten ein weiteres Buch über die DDR gekauft. Und zwar das Buch “Die DDR – Zwischen Mauer, Trabi und Club-Cola” von Manfred Schwarz.

Ich habe schon viele Bücher zum Thema DDR gelesen, aber dieses Buch unterscheidet sich von den anderen. Es ist ein Buch, dass für Jugendliche geschrieben wurde. Es werden nicht einfach nur trocken die Jahreszahlen und Fakten runter geschrieben, sondern es vermittelt auf einer sehr anschaulichen weise, wie das Leben in der DDR war. Natürlich sind auch die wichtigen Informationen dabei, aber abgerundet wird es durch typische Ostwitze (von früher), Zeitzeugen Interviews und vielen Bildern. Das Lesen hat viel Spaß gemacht, man kam sich dabei nicht vor wie im langweiligen Geschichtsunterricht. Am Ende des Buches ist außerdem eine Auflistung mit interessanten Weblinks zum Thema, was ich sehr cool fand, weil man sich dann auch nach dem Lesen noch ein bisschen weiter mit dem Thema beschäftigen kann, ohne das man lange nach Informationen suchen muss.

Das Buch ist für 16,90 Euro im Handel erhältlich.


WinDirStat

Heute möchte ich euch mal wieder ein kleines Open Source Programm vorstellen. Es heißt “WinDirStat“. Das Programm stellt alle Dateien auf einer Festplatte als grafische Rechtecke dar. Größere Dateien sind größere Rechtecke. So sieht man auf einen Blick, welche Dateien viel Speicherplatz brauchen. Die einzelnen Rechtecke lassen sich anklicken und man kann mit dem Explorer sofort in den Ordner springen oder die Datei direkt löschen. Eigentlich habe ich das Programm heute nur aus Langeweile installiert, aber schon nach kurzer Zeit hatte ich einige Gigabyte mehr auf meiner Festplatte frei. Ich habe mir dann auf meiner Festplatte alles ganz genau angeschaut und alleine auf meiner Systemplatte habe ich 7GB Müll gefunden! :-O

Hier mal zwei Beispiele von Dateien die viel Speicherplatz brauchten, aber die ich überhaupt nicht mehr benötigt habe. Vor einem halben Jahr hatte ich ein Video bearbeitet, das Video war 1,2GB groß in der Roh-Version. Heute habe ich dank WinDirStat raus gefunden, dass dieses Video noch als Roh-Datei in meinem User-Ordner existiert… Ich dachte ich hätte es schon seit Ewigkeiten gelöscht. CounterStrike habe ich auch schon ewig nicht mehr gespielt und vor ungefähr 3-4 Monate habe ich dann CounterStrike und das dazugehörige Steam deinstalliert. Heute habe ich dann gesehen, dass Steam noch etwas über 1GB auf meiner Festplatte in Anspruch genommen hat. Das Aufräumen hat sich ziemlich gelohnt. Es ist nun alles etwas ordentlicher und ich habe 7GB mehr Speicherplatz frei.

Ich kann das Programm nur jedem empfehlen, aber seid vorsichtig beim Löschen! Nicht alle großen Dateien sind Müll. :-D Ihr solltet schon wissen was ihr löschen könnt und was nicht.

TV Browser

Der TV Browser ist ein kleines, aber sehr nützliches Programm. Ich habe es seit 2 Tagen auf meinen PC installiert und liebe es schon jetzt. Vorbei sind die Zeiten in denen man stundenlang die Fernsehzeitung studieren musste und am Ende doch seinen Lieblingsfilm verpasst hat, weil man nicht alles genau durchgelesen hat.

Nach der Installation gibt man erst einmal die TV-Sender an, die man empfangen kann oder die man schaut. Dadurch werden alle nicht benötigten Sender gleich von vorneherein ausgeblendet.

Man kann dort seine Lieblingssendungen angeben oder sogar nach Lieblingsschauspielern suchen lassen. Sollte dann irgendwann mal eine Sendung kommen, die zu den Favoriten zählt, wird man benachrichtigt. Die Funktion nur die Favoriten anzeigen zu lassen, gefällt mir ebenfalls sehr gut. Dank dieser Funktion sieht man gleich auf einen Blick was einen heute oder morgen oder in der nächsten Woche interessieren könnte. Das Einrichten ist natürlich mit Arbeit verbunden. Da fallen einen doch ziemlich viele Sendungen ein die man mag und auch die Liste der Schauspieler ist bei mir nicht gerade klein. Die Arbeit lohnt sich aber, da man sich nur einmal die Mühe machen muss alles einzurichten.

Eine andere sehr nette Funktion ist die Anzeige des Zeitfortschritts einer laufenden Sendung. Da sieht man gleich auf einen Blick “Ah die Sendung hat gerade erst begonnen, es lohnt sich noch einzuschalten” oder “Die Sendung ist sowieso in 5 Minuten vorbei, es lohnt sich nicht den Fernseher einzuschalten”. Natürlich konnte man es auch mit einer herkömmlichen TV-Zeitschrift “ausrechnen”, aber die grafische Anzeige ist irgendwie doch viel schöner.

Soweit ich gesehen habe, kann man neben dem TV-Programm auch das Radio-Programm anzeigen lassen. Da ich aber so gut wie nie Radio höre, habe ich es mir nicht genauer angeschaut.

Das Programm (OpenSource) gibt es übrigens für Windows, Linux und Mac. Also ist es für jeden Computer-User zu haben. :-)