Datei-Austausch mit Dropbox

Die meisten von euch werden Dropbox schon kennen. Für diejenigen die es noch nicht kennen, möchte ich es hier kurz vorstellen. Dropbox ist ein Onlinedienst, der es ermöglicht Dateien zwischen mehreren Benutzern oder Computern auszutauschen.

Der größte Vorteil von Dropbox, es kann wie ein normaler Ordner benutzt werden und läuft im Hintergrund.

Als erstes müsst ihr euch bei Dropbox registrieren. Falls ihr jemand kennt, der Dropbox schon benutzt, dann lasst euch von demjenigen einladen! Ihr habt nämlich standardmäßig 2GB Speicher umsonst und für jede Einladung bekommt ihr 250mb gratis dazu. Auch derjenige der Eingeladen wird bekommt 250mb extra. Nach der Anmeldung ladet ihr das Programm herunter und installiert es. Bei der Installation müsst ihr angeben welchen Ordner Dropbox verwenden soll. Der Ordner muss dauerhaft auf euren PC bleiben. In dem Ordner werden dann später die Unterordner, die ihr mit anderen tauscht erstellt. Habt ihr alles installiert läuft Dropbox ab jetzt immer im Hintergrund. Ihr seht es an dem Symbol in eurer Taskleiste. Wenn Dateinen ausgetauscht werden verändert sich das Symbol und wenn eine Datei ankommt, bekommt ihr dort eine Benachrichtigung.

Nach der Installation sind zwei Ordner im Dropbox Ordner. Einmal “Photos” und einmal “Public“. Wie der Name schon sagt, sind diese Ordner öffentlich. Zwar nur für Leute, die den Link haben, aber diejenigen können den Link weiter verteilen! Also seid vorsichtig mit dem was ihr in diese Ordner legt. Wenn ihr Dateien mit Freunde austauschen wollt, dann legt einen Ordner für jeden eurer Freunde an. Das geht ganz einfach! Macht im Dropbox Ordner einen Rechtsklick und geht dann auf “Neu” -> “Ordner“. Den Ordner könnt ihr benennen wie ihr möchtet, es ist aber sinnvoll einen eindeutigen Namen zu vergeben, damit ihr auch wisst mit wem ihr diesen Ordner teilt. Danach macht ihr wieder einen Rechtsklick und geht auf “Dropbox” -> “Auf Dropbox Webseite suchen“. Dann öffnet sich die Dropbox Webseite mit all euren Ordnern. Wählt den Ordner aus und geht dann rechts auf der Webseite auf den kleinen Pfeil. Wählt dann “Freigabeoptionen“. Hier könnt ihr die E-Mailadresse der Person eingeben mit der ihr den Ordner teilen möchtet.

Wenn die Person die Einladung angenommen hat, könnt ihr ab jetzt Dateien in dem Ordner austauschen. Alles was ihr in den Ordner reinlegt, wird automatisch auf den PC der anderen Person heruntergeladen. Alles was die Person in den Ordner legt, bekommt ihr.
ABER VORSICHT: Kopiert die Dateien in den Dropbox Ordner und verschiebt sie nicht einfach. Sollte die andere Person die Dateien in den Ordner löschen, sind sie auch bei euch weg! Wenn ihr die Dateien also behalten wollt, dann speichert sie noch an einen anderen Ort auf eurer Festplatte BEVOR ihr sie in den Dropbox Ordner legt.

Wenn ihr Dropbox auf mehreren Computern installiert habt, habt ihr die Dateien aus eurem Ordner auf allen Computern zur Verfügung. Ihr könnt auch Ordner anlegen die nur ihr seht und die für niemanden freigegeben sind.

Meiner Meinung nach ist Dropbox zur Zeit die einfachste Art Dateien zu tauschen. Es funktioniert sehr einfach, weil es sich wie ein normaler Ordner verhält. Dropbox gibt es für alle System Windows, Mac, Linux und sogar auch für Smartphones (Android & iPhone). Denkt aber bitte daran, dass es übers Internet geht. Allzu vertrauliche Daten sollten nicht über Dropbox ausgetauscht werden und illegales Zeug natürlich auch nicht. Fotos und Videos die ihr selbst gemacht habt, können aber so auf einfache Art ausgetauscht werden. Das ist wesentlich einfacher als alles per E-Mails auszutauschen.

P.S.: Falls jemand eingeladen werden möchte, sagt mir bescheid.  ;-)

Sichere Passwörter mit KeePass

Wenn ich so mitbekommen wie einige Leute ihre Passwörter verwalten, wird mir echt schlecht. Die einen schreiben ihre Passwörter auf und “verstecken” sie dann unter der Tastatur oder im Schrank. Einige nehmen so einfache Passwörter, die sie nicht vergessen können, weil es der Name ihrer Freundin ist oder ihr Lieblingscomputerspiel. Sehr beliebt ist laut Radio auch “123456″. Am besten noch für 100 Accounts das gleiche Passwort verwenden, da kann man sicher sein das man es nicht vergisst! Dabei ist sowas heute gar nicht mehr nötig. Man kann sichere Passwörter haben ohne das man sich tausende Zeichen merken muss.

KeePass ist meiner Meinung nach das beste und sicherste Programm zum verwalten seiner Passwörter. Da es sich bei KeePass um Open Source Software handelt, gibt es das Programm kostenlos zu downloaden. Wenn ihr die Programmoberfläche auf Deutsch haben möchtet, müsst ihr außerdem noch die Deutsche Sprachdatei herunterladen und ins Programmverzeichnis packen. KeePass ist bis jetzt nur für Windows-Nutzer verfügbar, aber es gibt für Mac und Linux User als alternative KeePassX.

Bei KeePass legt ihr ein Master-Passwort fest, dass ihr euch merken müsst oder ihr legt eine Schlüsseldatei an. Mit dieser Schlüsseldatei, die ihr z.B. auf einen USB-Stick speichert, könnt ihr eure KeePass Datenbank dann öffnen. Ich persönlich verwende lieber ein Passwort. Das Passwort habe ich im Kopf und muss mich nicht darum kümmern immer die Schlüssel Datei dabei zu haben. Sich ein einziges Passwort zu merken, ist zumutbar. Bitte wählt hier aber nicht ein zu einfaches Passwort alla “123456″!  ;-)

Ihr könnt in KeePass verschiedene Kategorien/Ordner anlegen in dem eure Passwörter stehen. Wenn ihr z.B. in vielen verschiedenen Foren angemeldet seid, könnt ihr ein Ordner “Foren” machen. Für jedes Passwort könnt ihr einen Titel vergeben, damit ihr es wiedererkennt und wisst zu welcher Webseite/Login es gehört. Außerdem wird natürlich der Loginname und das Passwort gespeichert und ihr könnt direkt die URL zu der Webseite angeben. Als vierte Standard-Zeile habt ihr noch das Feld “Kommentare”. Dort hinterlasse ich meistens die E-Mailadresse mit der ich mich auf der Webseite/dem Dienst angemeldet habe. Sollte dann doch mal irgendwas mit dem Account sein, weiß man noch genau auf welcher E-Mailadresse man den Account registriert hatte. Oder im Fall das man seine E-Mailadresse verliert oder ändern möchte, weiß man dann genau welche Accounts betroffen sind, bei denen man die angegebene E-Mailadresse auch ändern muss.

Ihr könnt euch beim anlegen eines neuen Passworts dafür entscheiden ob ihr das Passwort selbst festlegen möchtet oder ob ihr eins generieren lasst. Für das genergieren könnt ihr verschiedene Voreinstellungen machen z.B. wieviele Zeichen das Passwort haben soll und welche Buchstaben/Zeichen verwendet werden sollen. Ich lasse die Passwörter immer generieren. Man selbst neigt dazu einfache Zeichenfolgen zu verwenden und damit verliert das ganze wieder seinen Sinn.

Wenn ihr ein Passwort angelegt habt, solltet ihr unbedingt immer auf “Datei” -> “Speichern” gehen! Dadurch wird eure Passwort Datenbank inkl. des neuen Passworts abgespeichert. Mir ist es schon einmal passiert, dass ich Windows beendet habe und vorher bei KeePass nicht abgespeichert habe und dann war natürlich beim nächsten Windows start das neue Passwort auch nicht mehr da, weil Windows das Programm einfach beendet hat.

Wenn ihr euch später auf irgendeiner Webseite einlogen wollt, geht einfach ins Login-Formular und geht dann auf den passenden Eintrag in KeePass. Mit “Strg + V” füllt KeePass das Formular im Browser aus und ihr seid eingeloggt! Wollt ihr eingeloggt bleiben, setzt vorher das passende Häckchen, nachdem ihr “Strg + V” gedrückt habt, wird euch keine Zeit mehr bleiben.  ;-)

In KeePass könnt ihr Einstellen ob das Programm die Oberfläche sperrt, wenn es z.B. minimiert wird. Wenn ihr andere Leute an euren Computer lasst oder ihr euren Computer ungesperrt allein lasst, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass KeePass gesperrt ist. Ansonsten können andere Personen ALLE eure Passwörter sehen und sie auch exportieren.

Als letzten bleibt noch zu sagen, dass ihr von eurer KeePass Datenbank unbedingt regelmäßig ein Backup anfertigen solltet! Ist die Datei weg, sind eure Passwörter weg!!! Ihr könnt einfach auf “Datei” -> “Exportieren” gehen um eure Datenbank zu sichern. Die KeePass Dateien im Format .kdb bzw. .kdbx sind verschlüsselt. Mit der Datei alleine kann also niemand eure Passwörter sehen ohne euer Master-Passwort bzw. Schlüssel zu haben. Solltet ihr eure Logins auf mehreren Computern brauchen, ist es sinnvoll sich seine KeePass Datei auf einen USB-Stick zu packen um sie immer dabei zu haben.

Vom Computer generierte Passwörter, sind bei weitem sicherer als sich selbst Passwörter auszudenken. Wer seine Passwörter selbst nicht kennt, der kann sie auch niemanden aus versehen sagen. Denkt, aber bitte unbedingt daran Backups zu machen. Dann werdet ihr mit KeePass keine Probleme haben. Ich habe das Programm schon seit einiger Zeit im Einsatz und bin voll zufrieden.

Amazon Kindle

Mitte Juli habe ich mir den Amazon Kindle gekauft. Ich wollte schon lange ein eBook Reader haben, konnte mich aber nie für einen bestimmten entscheiden. Als ich mehr über den Kindle gelesen habe, wusste ich aber das es das aktuell wohl beste Gerät mit dem größten Angebot auf dem Markt ist.

Amazon bietet sehr viele Bücher als eBooks an und viele Klassiker sogar kostenlos. Die Bücher kann man über die Webseite oder direkt über den Kindle kaufen und sie werden dann direkt aufs Gerät übertragen. Wenn man sich für die Kindle-Version ohne 3G entscheidet, muss man aber in einem W-Lan Netz sein oder den Reader per USB mit dem Computer verbinden. Ich habe mir den Kindle ohne 3G gekauft, weil ich noch nie spontan auf die Idee gekommen bin, dass ich unterwegs ein Buch brauche. Mir reicht die Wi-Fi Version.

Das Lesen der Bücher macht auf dem Gerät richtig Spaß. Das Display wirkt fast wie eine Seite vom echten Buch. Man kann super im Sonnenlicht lesen. Was z.B. beim iPad nicht der Fall ist. Das iPad kann zwar ansonsten viel mehr Sachen, aber zum Lesen von eBooks mag ich es nicht, weil es einfach zu sehr spiegelt bzw. im Sonnenlicht reicht die Leuchtkraft des Displays einfach nicht aus. Beim Kindle wird eine andere Technologie benutzt. Wie genau es funktioniert, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es irgendwas mit magnetischer Anordnung der Tinte ist… fragt mich nicht.  :mrgreen: Das Display des Kindles leuchtet nicht, daher kann man nicht im Dunklen damit lesen, was beim iPad möglich ist. Die eBook Reader versuchen so gut es geht ein echtes Buch nach zu bilden und echte Bücher leuchten nun mal auch nicht. Der Vorteil von solchen Displays ist ganz klar, dass die Augen auch bei langen Lesezeiten nicht müde werden. Der Kindle liegt auch ganz gut in der Hand. Wobei es am Anfang schon etwas ungewohnt ist im vergleich zu herkömmlichen Büchern.

Das Menü ist übrigens komplett in Englischer Sprache, was meiner Meinung nach aber nicht schlimm ist. Die paar Wörter sollte jeder Verstehen, der mal mit der Englischen Sprache in Kontakt gekommen ist.

Was mir besonders gefällt, man kann Bücher innerhalb von einer Minute bekommen. Bei herkömmlichen Büchern muss man erst in ein Geschäft gehen oder man bestellt sie online, hat sie dann aber auch frühestens erst am nächsten Tag. Außerdem gefällt mir die integrierte Duden App. Einfach zu einen Wort scrollen und schon bekommt man kurz angezeigt, was es bedeutet. Gerade beim Lesen von Fachbüchern spart das wahnsinnig viel Zeit. Man kann den Begriff auch direkt bei Wikipedia nachschlagen oder falls es ein Englisches Buch ist kann man sich den Begriff übersetzen lassen. Das alles spart nicht nur Zeit, sondern meiner Meinung nach konzentriert man sich dann auch mehr aufs Buch, weil man nicht in anderen Medien erst suchen muss wovon der Autor gerade schreibt. Der Browser ist für Wikipedia ganz okay, aber für mehr taucht er meiner Meinung nach zur Zeit leider noch nicht. Der Browser dient bis jetzt auch nur zu Testzwecken. Amazon wird da wohl noch einiges verbessern müssen.

Der Akku hält wahnsinnig lang. Angegeben werden ungefähr 2 Monate. Wobei das natürlich vom Nutzer abhängig ist. Strom wird jedenfalls nur verbraucht wenn man eine Seite neu aufbauen lässt. Das reine Anzeigen einer Grafik/Text verbraucht keinen Strom, nur der Wechsel. W-Lan und 3G verbrauchen natürlich auch einiges an Strom, aber es hält sich in Grenzen und man kann die Funktionen deaktivieren, wenn man sie gerade nicht benötigt.

Der Kindle kann Englische Bücher vorlesen. Die Funktion ist vielleicht ganz nützlich für manche Leute, aber ich brauche sie nicht. Weder in Englisch noch in Deutsch, ich lese lieber selbst. MP3s oder Hörbücher kann der Kindle auch abspielen wobei ich mir hier die Frage stelle wofür? Heute kann das jedes Handy und die Leute ohne Handy haben einen MP3-Player der wesentlich kleiner ist und wohl auch besser geeignet zum Hören von Musikdateien.

Einziges Manko was ich sehe, ist der Preis der eBooks. Oft werden bei aktuellen Büchern die Preise einfach 1:1 übernommen. Meiner Meinung nach ist ein eBook aber weniger Wert. Das eBook muss nicht gedruckt und nicht verschickt werden, dadurch spart man doch schon Geld. Wahrscheinlich wird sich da erst was ändern, wenn eBooks den Markt mehr beherrschen.

Fazit: Der Kindle ist ein tolles Gerät. Mir gefällt das Display sehr. Keine Spiegelungen und keine Störung durch Sonnenlicht.  Man kann in den Urlaub fahren und über 3000 Bücher auf dem Gerät haben ohne das man 100kg Gepäck mit sich herrumschleppen muss. Die Bücher sind innerhalb von kurzer Zeit auf dem Gerät. Mir fehlt das  Gefühl ein echtes Buch in den Händen zu halten nicht.

Es gibt sicherlich noch einige Sachen die in Zukunft verbessert werden können, aber zur Zeit ist der Kindle wohl das beste Gerät auf dem Markt. Ich bin jedenfalls ganz zufrieden.

Pringles Lautsprecher

Vor 2-3 Wochen kam mein Pringles Lautsprecher bei mir an. Die meisten von euch werden die Lautsprecher aus der Werbung kennen. Man muss 3 Packungen Pringles kaufen und dann seine Dosensiegel einschicken. Etwa 2 Wochen später bekommt man einen Lautsprecher aus England zu geschickt. Die Lautsprecher sind limitiert, aber Pringles wirbt immer noch damit von daher müsste noch genug vorhanden sein.

Der Lautsprecher benötigt ein paar Batterien und dann kann man ihn auf eine leere Pringles-Packung stecken. MP3-Player, iPod, iPhone whatever!… anschließen und schon kann man Musik hören. Ich sag mal so, die Klangqualität ist besser als ich es von einen Werbegeschenk erwartet hätte, aber es ist nichts womit ich wirklich Musik hören möchte. So für unterwegs für den Strand ist der Lautsprecher schon okay und dafür ist er ja eigentlich auch gedacht.  ;-)

Lustige Idee von Pringles.  8-)