Category Archive: Computer & Technik

  1. Mehrere .mp3 Dateien zusammenfügen

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    Heute war ich auf der Suche nach einem Programm, dass aus mehreren .mp3 Dateien eine einzige .mp3 Datei macht. In meinem Fall, handelte es sich um ein Hörbuch. Das Hörbuch bestand aus ca. 20 einzelnen Dateien. Ich wollte aber nur eine einzige. Die Lösung ist ganz einfach. Man braucht kein Programm installieren. Eine einfach .bat Datei reicht aus. Hier die Anleitung.

    1. Als erstes erstellt man eine Textdatei (.txt) in dem Ordner, in dem auch die .mp3 Dateien liegen
    2. Die Textdatei öffnen wir nun mit einem Texteditor und tragen folgenden Code ein:
      copy /b *.mp3 NAME.mp3

      Wobei “NAME” mit eurem gewünschten Dateinamen für die neue Datei ersetzt werden sollte. Danach speichert man die Datei.

    3. Jetzt muss die Dateiendung geändert werden. Das “.txt” entfernt man und ändert es in “.bat“. Jetzt ist die Datei ausführbar.
    4. Führt die .bat Datei aus. Die .mp3s werden nun der Reihe nach abgearbeitet. Die Verarbeitung erfolg in aufsteigender Reihenfolge. Das heißt, ihr solltet die Dateien vorher ordentlich benennen z.b. (01 Intro, 02 XX, 03 Ende). Das war es schon!

    screenshot_mp3s_bat

  2. Virtualbox SSH Zugriff

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    Heute erkläre ich euch, wie ihr auf ein virtuelles System per SSH zugreifen könnt ohne die Standard Netzwerkkonfiguration großartig zu ändern. Als Testsystem benutzte ich ein Debian System, dass per Virtualbox läuft.

    1. Als erstes stellen wir die Netzwerkeinstellung unserer virtuellen Maschine etwas um. Dazu machen wir einen Rechtsklick auf den Name der Maschine und klicken auf “Ändern” und wählen links “Netzwerk” aus.virtualbox_netzwerkeinstellungenDer Netzwerkadapter muss aktiviert sein und bei “Angeschlossen an” muss “NAT” ausgewählt sein. Bei “Erweitert” wählen wir unter “Adaptertyp” die Option “PCnet Fast III” aus. Alle anderen Einstellungen sollten automatisch stimmen.
    2. Als nächstes müssen wir im Hauptsystem (bei mir Windows 7) ein paar Änderungen vornehmen. Wir öffnen eine Eingabeaufforderung (Start -> Ausführen -> cmd) und wechseln mit diesem Befehl  in das Virtualbox Verzeichnis.
      cd c:\Program Files\Oracle\VirtualBox
    3. Dann geben wir folgende Befehle ein. “Debian Tidus” ist der Name meiner Testmaschine, den müsst ihr mit dem Namen eurer virtuellen Maschine ersetzen!
      VBoxManage.exe setextradata "Debian Tidus" "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/HostPort" 2222
      VBoxManage.exe setextradata "Debian Tidus" "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/GuestPort" 22
      VBoxManage.exe setextradata "Debian Tidus" "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/ssh/Protocol" TCP
    4. Wenn alles funktioniert hat, könnt ihr eure virtuelle Maschine nun starten und per SSH mit z.B. Putty auf das System zugreifen. Der Port ist jetzt “2222” und die IP-Adresse bleibt immer bei “127.0.0.1“. Viel Spaß!virtualbox_putty
  3. Kiosksystem auf dem Raspberry

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    raspberry_pi_kiosksystemHeute erkläre ich euch kurz, wie ihr mit dem Raspberry Pi innerhalb von 10-15 Minuten ein Kiosksystem erstellt. Der Raspberry startet dann automatisch mit einer grafischen Oberfläche und lädt eine bestimmte Webseite. So kann man relativ einfach z.B. eine Werbewebseite auf einem Monitor anzeigen lassen oder eine Systemüberwachungs-Webseite von Servern. Das gute dran ist, der Raspberry ist klein und braucht nicht viel Strom. Außerdem ist er günstig, bietet aber nahezu alles, was ein normaler Computer auch bietet.

    1. Wir laden das Raspbian (whezzy) Image herunter. Ein System das auf Debian basiert, aber für den Raspberry angepasst wurde.
    2. Wir laden Win32Diskimager herunter. Damit schreiben wir das Image auf eine SD Karte und machen es bootbar.
    3. Wir starten Win32Diskimager und wählen das heruntergeladene Image aus. Als Zielort wählen wir den Laufwerksbuchstaben der SD Karte und klicken auf “Write“. Das Schreiben dauert etwas.
    4. In der Zwischenzeit verkabeln wir den Raspberry. Netzwerkkabel, USB Maus/Tastatur und das HDMI Kabel können schon angeschlossen werden, Wenn die SD Karte fertig ist, stecken wir sie in den Slot  des Raspberry Pi. Als letztes stecken wir dann das Stromkabel ein. Der Raspberry sollte nun booten.
    5. Wir sehen das Start-Config Menü und nehmen folgende Einstellungen vor:
      Expand_rootfs
      Configure_keyboard → Classmate PC → German → Default → No compose key → No
      Change_locale → 'de_DE.UTF-8' wählen UND 'en_GB.UTF-8' deaktivieren. 
      Default:  de_DE.UTF-8
      Memory_split → 32
      Change_timezone → Europe → Berlin
      Ssh  →  enable
      Boot behavior →  no
      Finish → Reboot → yes
    6. Nach dem Reboot loggen wir uns mit dem Benutzername “pi” und dem Passwort “raspberry” ein. Beides kann später noch geändert werden.
    7. Nun nehmen wir die Hauptkonfiguration vor um dem Raspberry zum Kiosk zu machen. Die Zeilen könnt ihr einfach in euer Terminal kopieren. Die Zeilen, die mit einem # Zeichen vorne anfangen, sind Kommentare und dienen nur dem Verständnis.
      # Root werden
      sudo su
       
      # Screensaver aus I, Autostart des Browsers
      # Wir verwenden den Midori Browser 
      cat < < EOF > /etc/xdg/lxsession/LXDE/autostart
      @lxpanel --profile LXDE
      @pcmanfm --desktop --profile LXDE
      @xset s off
      @xset -dpms
      @xset s noblank
      # Ersetzt die URL mit eurer Wunschseite
      @midori -e Fullscreen -a http://www.spin-planet.de/
      EOF
       
      # Screensaver aus II
      cat < < EOF > /root/.xinitrc
      xset s off      # Screensaver nicht aktivieren
      xset -dpms      # Energysparmodus ausschalten
      xset s noblank  # Schwarzen Bildschirm verhindern
      EOF
       
      # Screensaver aus III
      perl -pi -e "s/BLANK_TIME=[0-9]+/BLANK_TIME=0/g" /etc/kbd/config
      perl -pi -e "s/POWERDOWN_TIME=[0-9]+/POWERDOWN_TIME=0/g" /etc/kbd/config
       
      # rc.local anlegen
      cat < < EOF > /etc/rc.local
      #!/bin/sh -e
      
      clear
       
      _IP=$(hostname -I) || true
      if [ "$_IP" ]; then
        printf "My IP address is %s\n" "$_IP"
      fi
       
      su -c "/usr/bin/startx" pi < /dev/tty8 > /dev/tty8 2>&1 &
      exit 0
      EOF
       
      # Passwort setzen wir ändern es hier auf "pi"
      echo "pi:pi" | chpasswd
      echo "root:pi" | chpasswd
       
      # Updates und Reboot
      apt-get update && apt-get -y dist-upgrade 
      && apt-get install x11-xserver-utils && reboot

    Jetzt sind alle Updates installiert und alles ist konfiguriert. Nach dem Reboot sollte euer Raspberry sich dann komplett alleine einloggen und die gewünschte Webseite im Vollbildmodus starten. Wenn ihr den Code oben per Copy & Paste übernehmt und nur euer Passwort und die URL anpasst, habt ihr innerhalb von 10-15 Minuten ein Kisokssystem. Viel Spaß!

    Update: WordPress wandelt die “<<” Zeichen leider falsch um. Vor dem Kopieren bitte die Leerzeichen zwischen den Zeichen entfernen.

  4. Mehr Speicherplatz auf dem iPhone/iPad

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    Gestern wurde in mehreren Blogs fast zur selben Zeit über das kostenlose, neue Tool “PhoneCleander” berichtet. Ein Programm, dass unsere iOS Geräte (iPhone, iPad) von unnützen Dateien befreien soll. Da fast alle Blogs von Ergebnissen zwischen 1-3 GB berichtet haben und niemand über Probleme geklagt hat, hab ich das Programm auch direkt ausprobiert.

    phonecleaner

    Bei mir wurden immerhin 1,04 GB entfernt. Der meiste “Müll” kam von Facebook und Instgram. Die Apps scheinen ihren Cache nie zu leeren? Finde ich etwas blöd, wenn Facebook mir über 450 MB belegt, nur weil es alte Bilder oder Videos im Cache hat. Das gleiche gilt für Instagram. Warum cachen die Apps nicht nur die letzten 10 Beiträge? Oder wenigstens nur 100 MB und dann sollte der Cache wieder geleert werden. Alte Beiträge liest man im Normalfall doch sowieso nicht mehr.

    Das Programm ist ganz empfehlenswert. Speicherplatz kann man schließlich nie genug haben und aufgeräumte Geräte funktionieren besser und zügiger. Eigentlich schade, dass Apple sowas in iTunes nicht direkt integriert und anbietet.