Rasta Haare – Schön aber nervig?

In den letzten 2 Monaten hatte ich mal wieder Rasta Haare. Die vielen kleinen geflochtenen Zöpfe sehen echt gut aus und man bekommt auch viel positives Feedback, aber mit den Rastas zu leben ist auch gar nicht so einfach. Wer schön sein will muss leiden, den Spruch kennen wir sicherlich alle. :-)

Die Haare brauchen viel länger beim Trocknen. Ich hatte die Rastas gar nicht so lang und hab schon immer 2-3 Stunden nasse Haare gehabt, wenn ich duschen war. Bei längeren Rastas wird es noch länger dauern. Dann müssen sie immer extrem vorsichtig behandelt werden, weil sonst die eigenen Haare rauskommen und die Zöpfe nicht mehr schön aussehen. Das Kunsthaar braucht auch etwas mehr pflege als normale Haare, damit es schön geschmeidig bleibt. Beim Schlafen muss man am besten alle Rastas in ein Tuch wickeln, weil sie sonst auf dem Kopfkissen reiben und Haare aus den Zöpfen gehen. Mützen oder Motorradhelme tragen ist mit den Zöpfen auch nicht so einfach…

Ihr seht es gibt eine menge Nachteile und als Vorteil gibt es nur, dass es schön aussieht. Wobei selbst das Geschmackssache ist. Meine Erfahrung ist zwar, dass die meisten Menschen es schön finden, aber es gibt da sicherlich auch einige die sowas gar nicht mögen.

Da die Nachteile überwiegen und die Frisur zudem sehr teuer ist, dafür das sie nur 2-3 Monate hält, hab ich mich entschieden mir keine Rastas mehr machen zu lassen. Ich bin seit 2 Tagen praktisch “frisurlos”. Morgen soll sich das wieder ändern, da werde ich mal zum Frisör gehen und schauen was ich mir für eine Frisur machen lasse. Diesmal werde ich ein bisschen mehr Geld investieren und zu einem guten Frisör mit richtiger Beratung gehen. Meine Haare sind jetzt nämlich ziemlich lang und da kann man sicherlich irgendwas schickes draus machen. Ich habe selbst gerade keine genau Vorstellung und deswegen ist eine Beratung wohl besser.

Blogarbeiten

In den letzten Tagen habe ich ein bisschen im Hintergrund am Blog gearbeitet. In der dritten Woche vom Blogseminar ist die Aufgabe, dass man sich um die Tags und die Kategorien kümmert. Da gab es einiges zutun für mich. Kategorien habe ich früher nämlich überhaupt nicht beachtet und somit musste ich alle neuanlegen und die Artikel einsortieren. Wie gut, dass es dafür Plugins gibt, die einem bei der Massenverarbeitung helfen. Ich weiß noch nicht genau ob die Kategorien so bleiben oder ob ich noch etwas ändern werde. Fürs erste bin ich aber ganz zufrieden damit.

Als nächstes habe ich dann die Sidebar einwenig aufgeräumt. Ich habe zwei Plugins rausgeworfen und zwar das Plugin welches meine letzten Tweets angezeigt hat und das Plugin, dass meine zuletztgespielten Songs von LastFM angezeigt hat. Ich finde die Anzeige ist in der Sidebar überflüssig und sorgt nur für längere Ladezeiten. Gerade das Twitter Plugin war nicht so toll, weil es immer mal wieder vorkommt, dass Twitter offline war und dann kam nur eine Fehlermeldung. Ich denke, die Leute die sich für meine Tweets interessieren, follown mich sowieso bei Twitter. Genauso ist es bei LastFM. Wer sich für meinen Musikgeschmack interessiert, hat mich wahrscheinlich sowieso schon als Freund geaddet.

In de nächsten Tagen werde ich noch eine FAQ Seite erstellen. Danach gibt es dann wohl auch schon die nächste Aufgabe des Blogseminars. ;-)

Ice Road Truckers

Ihr kennt sicherlich die Doku-Serie “Ice Road Truckers“. Für alle die sie nicht kennen, erkläre ich mal kurz um was es geht.

Also es geht um eine Diamantenmine im Norden Kanads. Der Weg zu dieser Mine ist eigentlich das ganze Jahr über abgeschnitten. Es gibt keine Straße die zu diesen Ort führt. Nur für zwei Monate im Jahr gefrieren alle Seen und Flüsse in dem Gebiet und werden dann zu befahrbaren Straßen (Ice Roads). Diese ca. 600km lange Strecke wird dann ständig von Truckern befahren, die versuchen soviele Fahrten wie möglich zu machen, solange das Eis noch hält.

Ich schau diese Serie nicht regelmäßig, aber wenn ich beim Zappen mal wieder entdecke, dass die Sendung läuft, bleibe ich meistens dabei hängen und schau sie mir an. Ich finde es sehr faszinierend wie die Trucker ihr Leben riskieren und wie diese Straße überhaupt so hält und die Menschen bei den kalten Temperaturen (meistens ca. Minus 40 Grad) arbeiten. Wenn es bei uns mal kalt ist und ein See gefriert, habe ich schon bedenken aufs Eis zu gehen und diese Trucker fahren mit tonnenschwerer Ladung auf dem See herum. Sie riskieren ihr Leben, verdienen allerdings auch sehr gut.

Interessant ist diese Doku-Serie auf jeden Fall! Sie läuft bei uns zur Zeit auf dem Sender n-tv.

RSS mit dem Google Reader

Was RSS-Feeds sind, hatte ich schon in diesem Beitrag beschrieben. Ich bin immer noch der Meinung, dass RSS eins der wichtigsten und nützlichsten Dinge im Internet ist. Damals bin ich allerdings nur auf das Lesen mithilfe des Browsers oder eines E-Mailprogramms eingegangen. Ich selbst  habe meine RSS-Feeds lange Zeit im Thunderbird gelesen.
Seit einiger  Zeit benutze ich den Google Reader und habe festgestellt, dass er viele Vorteile gegenüber des E-Mailprogramms hat. Deswegen möchte ich euch den Google Reader heute mal vorstellen.

Um den Google-Reader zu benutzen, braucht man als erstes ein Google-Konto. Da Google viele Onlinedienste anbietet, hat heute  fast jeder schon so ein Konto. Wer keins hat, kann sich schnell und einfach registrieren. Danach geht ihr auf http://www.google.com/reader/. Natürlich ist euer Reader noch ganz leer. Ihr müsst erst eure Abonnements hinzufügen. Falls ihr schon einen RSS-Reader benutzt habt, könnt ihr eure Abonnements einfach im Programm als OPML-Datei exportieren lassen. Im Google Reader könnt ihr die Datei dann importieren. Das erspart euch eine Menge Arbeit! Ansonsten müsst ihr die Feeds manuell hinzufügen. Um es etwas einfach zu machen, solltet ihr eurem Browser so einstellen, dass Google das Standard Programm für RSS-Feeds ist. Im Firefox klickt ihr dazu einfach auf “Extras —> Einstellungen —> Anwendungen” und dort könnt ihr dann Google einstellen. Um einen bessere Überblick über eure Feeds zu haben, könnt ihr im Google Reader verschiedene Ordner anlegen.

Kommen wir jetzt noch kurz zu den Vorteilen vom Google Reader. Ihr könnt den Reader von jedem Computer aus starten, der mit dem Internet verbunden ist. Ihr brauch nur einen Browser, kein extra Programm. Die Verwaltung der Feeds ist sehr einfach. Wer ein iPhone oder ein anderes online fähiges Handy hat, kann die Feeds auch von Unterwegs abrufen. Für mich ist das eines der wichtigsten Punkte. Ich möchte meine Feeds nämlich immer und überall lesen können. Nach einige Zeit lernt Google auch dazu und empfiehlt euch andere Blogs, die vom Thema her zu dem passen, die ihr abonniert habt. Datenschützer sehen diese Funktion vielleicht als kritisch an, aber ich finde sie gut. Auf diese Art und Weise lernt man andere interessante Blogs kennen.

Wer den Google Reader benutzt und zufällig auch noch den Firefox als Browser, kann sich außerdem das Addon “Google Reader Watcher” installieren. Dann seht ihr unten direkt in der Status-Leiste wann ungelesene RSS-Artikel vorliegen. Per doppelklick auf das Icon landet ihr dann direkt auf der Webseite des Google Readers.

Es gibt natürlich auch noch andere Online RSS-Reader. Einer der bekanntesten ist z.B. Tiny Tiny RSS. Ich habe mich aber bewusst für den Google Reader entschieden, weil ich schon ein Google Konto hatte und bei jedem anderen Dienst müsste ich extra ein neues Konto anlegen.

Welchen Reader man letztendlich benutzt ist Geschmackssachen. Ich persönlich kann den Google Reader nur wärmsten empfehlen. ;-)