Archive: Nov 2009

Papier Spam

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37 Prospekte haben wir am Samstag im Briefkasten gehabt! So kurz vor Weihnachten möchte natürlich jedes Geschäft seine Angebote präsentieren. Da wird auch jeder Millimeter im Briefkasten ausgenutzt und man stopft rein was gerade noch so Platz findet – ohne Rücksicht auf Beschädigung der normalen Post. Dazu muss man sagen, wir haben schon einen relativ großen Briefkasten.

prospekte_spamMich persönlich interessieren die Prospekte überhaupt nicht und sie landen meistens relativ schnell im Müll. Nur wenn ich Langeweile habe, schau ich mir die Werbung mal an. Gekauft wird von den Zeug aber meistens dann doch nichts. Aufkleber am Briefkasten mit der Aufschrift “Bitte keine Werbung” bringen meistens auch nichts. Entweder die Prospekt-Austräger legen die Werbung dann trotzdem in den Briefkasten oder die Aufkleber verschwinden auf mysteriöser Art und Weise. Ich persönlich fände es viel cooler, wenn die Läden ihre Angebote endlich per RSS-Feed verteilen. Da würde ich es wohl öfters anschauen und vor allem könnte ich dann nur das abonnieren, was mich auch wirklich interessiert und ich müsste nirgendwo eine E-Mailadresse angeben.

Call Of Duty – Modern Warfare 2

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call_of_duty_mw2Das Spiel “Call Of Duty – Modern Warfare 2″ ist vor kurzer Zeit erschienen. Viele Gamer haben es sehnlichst erwartet und es gab im Vorfeld schon viele Diskussionen über Änderungen im Vergleich zum Vorgänger. Die Änderungen sollten vor allem den Multiplayer-Modus betreffen.

Ich spiele das Spiel jetzt schon einige Zeit und ich muss sagen, meine Meinung ist gespalten. Der Einzelspieler-Modus ist einsame Spitze! Ich habe noch kein besseres First Person Shooter Game gespielt. Manche Missionen sind zwar etwas chaotisch, weil es viele Gegner gibt, aber eigentlich macht es richtig Spaß. In der deutschen Version ist die “Flughafen”-Mission allerdings ein bisschen zensiert worden. Eigentlich ist es so, dass man die Passanten am Flughafen abschießen muss. In der Deutschen Version darf man aber keine Passanten erwischen. Zwar ist es eine kleine Zensur, aber damit kann man gut leben. Die Spielzeit des Einzelplayer-Modus beträgt etwa 5-6 Stunden. Also ich war vollkommen begeistert von dem Spiel.

Dann habe ich angefangen online im Multiplayer-Modus zu spielen und da hat sich meine Meinung dann komplett geändert. Das erste negative ist das Programm “Steam”. Viele Games benutzen es, Call Of Duty hatte in der Vergangenheit zum Glück darauf verzichtet. Seit Modern Warfare 2, wird Steam allerdings verwendet. Mich nervt Steam ohne Ende! Ständig diese Updates und dann hat man am Abend oft Probleme überhaupt ins Game zu kommen, weil die Steam Server überlastet sind und einem nicht reinlassen. Zur Zeit ist es auch noch so, dass es keine Dedicated Server gibt und die vorhandenen Server sind nicht unbedingt gut. Schlechte Ping-Zeiten und Verbindungsabbrüchte gehören leider zum Alltag. Man wird manchmal auch einfach auf einen anderen Server geschoben, was mitten im Spiel ziemlich nervig ist. Außerdem bekommt man Punkte abgezogen, wenn man das Spiel frühzeitig verlässt bevor die Runde beendet ist. Die Maps sind sehr groß und die Server lassen oft nur zu wenig Leute ins Spiel. Da rennt man dann oft einfach durch die Map ohne einen Gegner zu finden. Vom Gameplay her, wäre das neue Game und die Maps eigentlich echt toll, aber durch Steam und die fehlenden Freien-Server macht es einfach kein Spaß.

call_of_duty_mw2_screen

Ich habe jetzt schon Gerüchte gehört, dass es ab Januar wieder möglich sein soll eigenen Server zu betreiben. Ich hoffe mal, dass stimmt. Also ich Spiele Modern Warfare 2 jetzt eigentlich nicht mehr so oft online, weil es mich einfach nur nervt. Da greife ich lieber auf den Vorgänger zurück.

Plastikpacker

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plastikpackerTupperware sollten wir alle kennen. Ich bin praktisch damit aufgewachsen, weil meine Mutter ganze Schränke mit dem Zeug gefüllt hat. Die Brotdose für die Schule, der Trinkbecher, die Müslischüssel… sogar Spielzeug hatten wir von Tupperware. Ich muss sagen, die Produkte sind nicht schlecht. Immerhin haben einige mich in meinem ganzen Leben begleitet und sie sind heute noch in der Küche meiner Eltern zu finden. Komischerweise sehen die Teile nach gut 20 Jahren immer noch gut aus und sind auch eigentlich noch ganz trendig.

Meine erste Tupperparty habe ich im Alter von 8-10 Jahren besucht… was heißt besucht? Ich war sogar sozusagen ein Verkäufer. Ich kann mich aber nicht mehr so genau daran erinnern. Ich weiß nur noch das meine Tante damals Tupperpartys veranstaltet hat und als ich mal bei ihr übernachtet habe, durften wir ihr bei ihrer Vorführung assistieren. Als ich dann ungefähr 16 Jahre alt war, habe ich die erste Tupperparty als Gast erlebt. Meine Cousine war damals die Gastgeberin und ich bin einfach zum Spaß mit zu der Party gegangen, weil ich meine Mutter begleiten wollte. Auf dieser Party habe ich dann auch mein erstes eigenes Tupperware-Produkt geschenkt bekommen. Die Gäste bekommen auf solchen Partys immer eine Kleinigkeit geschenkt. Zwar konnte ich damals noch nichts mit diesen komischen Plastik-Sieb anfangen, aber meine Mutter meinte ich sollte es mir für meinen eigenen Haushalt zur Seite legen. Wahrscheinlich hat sie sich in diese Situation noch nicht vorstellen können, dass ich ca. 1 Jahr später meinen eigenen Haushalt haben würde. So kam es dann aber und ich habe dieses Sieb heute sogar manchmal im Einsatz. Es ist allerdings das einzige Tupperware-Produkt. Ich war seitdem auf keinen Partys mehr und ehrlich gesagt brauche ich das Zeug auch nicht unbedingt. Normale Plastikschüsseln haben zwar keine 30 jährige Garantie, aber sie erfüllen ihren Zweck genauso gut.

Jetzt fragt ihr euch sicherlich wie ich überhaupt auf dieses Thema komme? Tim Reckmann aus Hamm (meiner alten Heimatstadt) hat ein Buch über seine Karriere als männliche Tupperware-Beraterin geschrieben. Es heißt “Plastikpacker” und kann z.B. über Amazon.de bestellt werden. Ich hab mir das Buch direkt von Tim liefern lassen und mittlerweile komplett durchgelesen. Ich war echt überrascht, wie streng organisiert diese Partys sind, was es für Treffen gibt und was man für “Aufstiegsmöglichkeiten” hat. Ich dachte immer diese Partys würden nur Frauen veranstalten, die sonst keinen Job finden und zu viel Langeweile haben. Überrascht war ich auch über die Schwierigkeiten die Tim als Beraterin hatte. Ja, Beraterin… es gibt nämlich offiziell keine Berater. Männer werden von Tupperware nicht ganz so ernst genommen… Ich bin noch ganz schockiert von den letzten Kapiteln des Buches. ^^ Wer mehr erfahren will, sollte sich das Buch kaufen. Es ist ganz gut geschrieben und gibt einen wirklich guten Eindruck über die Tätigkeiten der Beraterinnen. Eine klitzekleine Kritik gibt es allerdings zu dem Buch. Es sind einige Rechtschreib- und Satzbau-Fehler nicht korrigiert worden. Das stört allerdings nicht so besonders beim Lesen und immerhin ist es sein erstes Buch. ;-)