Umstellung auf WordPress

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Nachdem ich nun ungefähr ein Jahr lang Serendipity als Blog-System genutzt habe, habe ich mein Blog heute auf WordPress umgestellt. Die Vorbereitungen für die Umstellung haben natürlich etwas länger gedauert, aber heute kann ich euch endlich das Ergebnis präsentieren. Es gibt einige Gründe, warum ich mich für WordPress entschieden habe und nicht bei Serendipity geblieben bin. WordPress bietet zur Zeit einfach mehr Plugins und wird deutlich schneller Weiterentwickelt.

Das Design des Blogs habe ich diesmal noch nicht selbst gemacht! Ich wollte erstmal so schnell wie möglich auf WordPress umsteigen und ich möchte mich mit dem System vertraut machen, bevor ich anfange ein eigenes Design zu bauen. Dieses fertige Design gefällt mir ganz gut. Ich habe auch ein paar Kleinigkeiten verändert, damit es etwas mehr zu meinen alten Design passt. Ich hoffe es gefällt euch so. In der nächsten Zeit werden sich bestimmt noch einige Dinge in meinem Blog ändern und im Herbst werde ich dann anfangen ein eigenes Design zu basteln.

iPhone Fahrradhalterung

Wie ihr mitbekommen habt, gehört Fahrradfahren zu eins meiner neuen Lieblingshobbys. Bei so einer Radtour darf natürlich mein iPhone nicht fehlen. Das Problem ist nur, dass iPhone ist ein kleines bisschen größer als andere Handys und stört beim Radfahren in der Hosentasche schon ein bisschen. Außerdem fand ich es auch nervig, immer das iPhone aus der Tasche packen zu müssen, nur um mal kurz ein anderen Song zu hören oder mal kurz nach dem Weg zu schauen.

Ich habe mir dann im Internet eine Fahrradhalterung für PDAs bestellt. Kostet bei Amazon nur ca. 17 Euro (inkl. Versand). Die gleiche Halterung gibt es auch für Handys, aber ich habe die für PDAs genommen, da das iPhone + Hülle besser in die größere Halterung passen. Montag bestellt, heute ist die Ware dann bei mir eingetroffen und ich habe den Halter sofort an meinem Fahrrad montiert.

Das Montieren war sehr einfach. Sind nur zwei Schrauben. Die Halterung wirkt sehr stabil und das iPhone hält sehr gut. Getestet habe ich es im Wald und auf der Straße. Die Unebenheiten im Wald haben der Halterung nichts gemacht und das iPhone ist nicht rausgefallen. Trotzdem habe ich mir gedacht, dass ich es noch etwas sicherer montiere. Das iPhone habe ich in eine Hülle gesteckt, die ich mal irgendwann gekauft hatte (ca. 10-15 Euro) und auf der Rückseite der Hülle habe ich Klettband geklebt und an der Halterung dann auch etwas Klettband. Falls ich doch mal einen Sturz oder so haben sollte, müsste das iPhone jetzt sehr sicher in der Halterung bleiben.

Sieht doch recht schick aus oder? Noch mehr als das Aussehen kommt es mir aber auf die Funktionen an. Beim Fahrradfahren schaue ich sehr oft auf die Navigation des iPhones. Das kann ich jetzt machen ohne extra anzuhalten. Der iPod lässt sich so auch spielend leicht bedienen. Außerdem habe ich mir noch das “Trails GPS Logbuch” App aufs iPhone geladen (iTunes-Store Link). Das Logbuch speichert meine gefahrenen Strecken und zeigt mir immer meinen aktuellen Standort auf der Karte an. Dabei wird das Kartenmaterial von OpenStreetMap verwendet. Zuhause kann ich mir dann am PC anschauen, wo ich überall gefahren bin. Anstieg, Abstieg, Geschwindigkeit, Dauer, Entfernung usw. werden außerdem auch noch berechnet. Die gefahrenen Routen kann man dann auch auf Every Trail speichern lassen. Dort kann man die Routen öffentlich freigeben oder sich Routen von anderen Leuten runterladen, die man dann selbst nachfahren kann.

So macht das Radfahren gleich noch mehr Spaß! Wenn man mal in der Stadt fährt, sollte man allerdings die automatische Suche nach W-Lan Netzen ausschalten, sonst bekommt man alle 3 Meter ein neues W-Lan Netz angezeigt. Um den Akku zu schonen, kann man das W-Lan während der Fahrt eigentlich auch komplett ausschalten.

Achja, wenn es regnet, sollte man sein iPhone natürlich lieber doch in die Hosentasche stecken. Aber wer fährt schon gerne bei Regen? Falls man doch im Regen fahren sollte, kann man sich eine kleine (wasserdichte!) Plastikdose mit einem durchsichtigen Deckel besorgen. Damit das iPhone in der Dose nicht hin und herrutscht, sollte man den Innenbereich mit etwas Schaumstoff verkleiden. Wenn die Dose nicht allzu groß ist, passt sie auch in die Halterung.

Wii Probleme – VC Spiele Bildschirm bleibt schwarz

Vor einiger Zeit habe ich mir einen neuen Fernseher zugelegt. Mit dem neuen Fernseher fingen auch die Probleme mit der Wii an. Beim Anzeigen des Bildes gab es eine kleine Verzögerung. Das Problem hatte ich aber schnell beseitigt. Ich habe einfach ein Komponenten-Kabel gekauft und die Wii läuft nun im 480p-Modus. Läuft soweit alles super! Die Bildqualität ist damit auch deutlich besser.

Heute wollte ich dann aber mal wieder Zelda 3 (SNES VC-Spiel) spielen und musste feststellen, dass ich zwar den normalen Sound bekam, aber der Bildschirm schwarz geblieben ist. Das Problem scheint am Interlaced-Modus zu liegen. Alte Fernseher haben damit keine Probelem, moderne leider schon. Einige alte Spiele (VC) brauchen diesen Modus, die Wii aktiviert ihn aber nicht automatisch… was eigentlich schade ist. Zum Glück gibt es eine “manuelle” Lösung für das Problem.

1. Nunchuck anschließen
2. VC-Spiel starten
3. Home-Button drücken
4. “Elektronische Anleitung” anklicken
5. Z + A + 2 gleichzeitig drücken (Bestätigungs-Sound wird abgespielt)

Tada! Der Interlaced-Modus ist aktiviert und man kann spielen. Kein tragisches Problem, aber auch nicht gerade komfortabel, da man diesen Trick jedes mal anwenden muss. Nintendo sollte doch eigentlich wissen, dass die meisten Gamer keine Steinzeit-Fernseher haben. ^^

Angst in der U-Bahn

Die automatische U-Bahn (U3) bei uns in Nürnberg, finde ich ziemlich cool! Sie ist jetzt auch schon einige Zeit in Betrieb und soweit ich weiß, läuft alles problemlos. Trotzdem gibt es immer noch Menschen die während der Fahrt angst haben und der Technik nicht komplett vertrauen.

U3 Nürnberg

Heute war ich mit meiner Schwester ganz vorne in der U3 am Panorama-Fenster. Neben uns stand eine ältere Frau. Die U-Bahn ist ganz ruhig gefahren, nur kurz vor dem Endbahnhof hat sie nochmal richtig Gas gegeben. Ich hab dann zu meiner Schwester zu Spaß gesagt: “Oh mein Gott! Die U-Bahn ist außer Kontrolle geraten. Wir werden vor die Mauer fahren”. Meine Schwester wusste natürlich, dass ich nur Blödsinn mache, aber die Frau neben uns hat ziemlich die Augen aufgerissen und ist dann sehr schnell in den hinteren Bereich des Zuges gegangen. Das Gesicht der Frau war einfach zu cool, als sie total geschockt geschaut hat. :-D Es ist natürlich nichts passiert, die U3 hat ganz normal gehalten. ^^