Ubuntu

29. November 2006

In der Schule haben wir ein Fach, dass sich ausschliesslich mit Linux beschaeftigt, deswegen habe ich mir auch mal zuhause auf meinen Laptop als zweit System “Ubuntu” installiert. Fuer diese Installation wurde ich von vielen Leuten aus der Linux-Welt ausgelacht, aber das ist mir egal. :-D

Ubuntu scheint das benutzerfreundlichste und fuer Umsteiger am besten geeignete System zu sein. Debian ist vielleicht besser, kann ich nicht genau beurteilen, aber ich denke, dass ich mich an Debian erst wage, wenn ich mit Ubuntu klar komme. Ausserdem hat Debian bei der Installation rumgezickt… weswegen ich Ubuntu dann doch genommen habe.

Vom Dekstop her und von der Bedienung ist es natuerlich alles etwas ungewohnt, aber wenn man ein paar Foren-Beitraege aus der Linux-Community liest, sollte man ganz gut zurecht kommen. Alles was ich bis jetzt machen wollte, habe ich ohne grosse Probleme hinbekommen. Einzige Ausnahme ist mein W-Lan Treiber, aber da werde ich mich heute Abend mal ausgiebig mit beschaeftigen. Wird schon klappen…
Ich denke, in einem halben Jahr sollte ich soweit sein, dass ich in Linux alles machen kann was ich will ohne nachlesen zu muessen. Windows konnte ich schliesslich auch nicht nach ein paar Tage bedienen. ;-)

Achja, ich bin uebrigens mit Windows nicht unzufrieden und werde es auch weiterhin am meisten benutzen. Ich habe Linux anschliesslich wegen der Schule. Ich gehoere naemlich zu den wenigen Menschen, die ihr Windows-System im Griff haben. Das laeuft schon einige Jahre und stuerzt nicht ab, also warum sollte ich unzufrieden sein? Meiner Meinung nach liegen viele Probleme die man Windows anheftet, an den Usern selbst…. wenn ich mir da manche PCs anschaue, die ich wieder reparieren sollte, da kommt einen das Kotzen, wenn man sieht wie die Leute ihr System eingerichtet haben. ;-)

Aber geben wir Ubuntu eine Chance. In ein paar Monaten werde ich dann mal berichten, wie es laeuft und wie gut ich damit inzwischen klar komme.

P.S.: MSN-Messenger in Linux finde ich schon etwas dumm, passt doch wohl ueberhaupt nicht ins Konzept??? :-D

4 Gedanken zu “Ubuntu

  1. Es mag vielleicht unlogisch klingen, da aber ifconfig all die Optionen wie z.B. ssid oder wep-Verschlüsselung gar nicht kennt, war es nötig, hier ein Tool einzuführen, dass speziell diese Dinge beherrscht. Man kann ja nicht einfach bei ifconfig die Parameter umstellen, weil sonst alle möglichen Scripte nicht mehr ordentlich laufen, die ifconfig benutzen.

    Außerdem ist die Trennung gar nicht so unlogisch: ifconfig ist für das Interface selbst da, iwconfig mehr für die WLAN-spezifischen Dinge. Mit ifconfig kann man sich z.B. auch nicht die Portspeed anzeigen lassen, dazu gibt es bei kabelgebundenen Interfaces auch extra tools (ethtool, ehemals mii-tool).

    Dennoch will ich mal bestätigen: Mit der Erstinstallation bin ich (obwohl selbst überzeugter Debian-User) auch besser mit Ubuntu zurechtgekommen. Naja, warten wir ein paar Systemupdates ab, dann sehen wir weiter :-P

  2. Ja stimmt schon, muss man halt wissen.
    Aber ich bevorzuge eher BSD, wobei ich mit Windows eigentlich auch keine Probleme habe, man muss es nur richtig konfigurieren…

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